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Das Wort der Wahrheit - Jesus bezeugt die biblischen Schriften als Gottes Wort.

 

Der römische Statthalter in den Provinzen Judäa und Samaria, Pontius Pilatus, formulierte vor rund 2000 Jahren seine berühmte Frage: >>Quid est veritas?<< "Was ist Wahrheit?" Warum er das tat, kann man nur vermuten. Wahrscheinlich ist, daß er damit ausdrücken wollte, daß in der Welt ein Mischungsverhältnis aus Wahrheit und Unwahrheit bzw. Lüge vorliegt, und die reine Wahrheit deshalb vielfach verborgen bleibt.

Reine Wahrheit ist dagegen eine unveränderliche Charaktereigenschaft Gottes. Deshalb antwortete Jesus auf Pilatus Frage »Ein König bist du also?« folgendermassen: »Ja, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen; jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.« Daraufhin antwortete ihm Pilatus: »Was ist Wahrheit?« (Evangelium nach Johannes 18,33-38). Für Jesus war folglich klar, daß es einen einfachen und geraden Weg zur Wahrheit gibt: Im Wort Gottes, das jeder in der Bibel lesen kann.

Jesus, der auch der "Logos", oft übersetzt mit "das Wort" genannt wird, kennzeichnet sich charakterlich durch die  reine Wahrheit seiner Lehre, wie es auch an etlichen Stellen von anderen bekannt wird. Jesus drückt das aus, indem er sich selbst als "die Wahrheit" bezeichnet, weil er Gottes Wort in Reinform als Gesandter Gottes verkündet. Das Wort, das "die Wahrheit" ist - wie Jesus im Gebet zu Gott sagt.

Jesus bezeugt die gesamte Bibel als wahrhaftig und als Gottes eigenes Wort, ausgedrückt beispielsweise durch die vorwurfsvollen Worte: "Habt ihr nicht gelesen, daß der Schöpfer (...) und gesagt hat (...) ?: Darum wird (...)" vgl. dazu Jesus´ Worte in Joh. 10,34-36; Matth. 12,1-8; 19,3-6; 21,15-17; 21,42-44; 22,23-32 (Vers 29-32); Markus 12,18-27 (Vers 24-27); 12,1-12 (Vers 10); 2,23-28 (Vers 25-28); Lukas 6,1-5 (Vers 3); Joh 17,17 u.a.

 

"Denkt nicht, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen!
Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
Denn wahrlich ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird vom Gesetz nicht ein einziges Jota (d.h. der kleinste Buchstabe) und kein Strichlein vergehen,
bis alles in Erfüllung gegangen ist.“

(Jesus im Evangelium nach Matthäus 5,17-18)

 

 

 

„Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben (Psalm 82,6): [...]
und die (heilige) Schrift kann doch ihre Gültigkeit nicht verlieren - [...]

(Jesus im Evangelium nach Johannes 10,34-36)   

 

 

 

"Jesus antwortete ihnen:
»Ihr seid im Irrtum,
weil ihr weder die (heiligen) Schriften noch die Kraft Gottes kennt. [...] habt ihr nicht gelesen, was euch darüber von Gott gesagt worden ist, wenn er spricht (2.Mose 3,6):[...] ?

 (Jesus im Evangelium nach Matthäus 22,29-32)

 

Die Bibel ist voll von Worten Jesu, die die Autorität der biblischen Schriften als das Wort des Allmächtigen Gottes bestätigen. Dementsprechend sprachen auch die, die Jesus gesandt hatte. Bei Gott gilt das hierarchische Prinzip eines königlichen Staates. Das bedeutet: So wie Jesus von Gott gesandt wurde, so sendet Jesus seine (zwölf) Jünger und erteilt ihnen, nebst dem Apostel Paulus der zuvor Saulus genannt wurde, als Apostel, d.h. "Gesandte", Vollmacht (Lukas 6,13; Joh. 20,21-23; Markus 16,15-16; Apg 9,1-22). Auch diese Gesandten wurden - wie zuvor Jesus -  mit Gottes heiligem Geist ausgestattet, und ihre Berichte und Schriften sind durch Gottes Geist inspiriert und erwirkt. Diese Gesandten Jesu sprachen: 

 

 "Und so halten wir nun fest an dem völlig gewissen prophetischen Wort,
und ihr tut gut daran, darauf zu achten als auf ein Licht,
das an einem dunklen Ort scheint, bis der Tag anbricht
und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen."


(2. Brief des Petrus 1,19)
 

 

 

„Dabei müßt ihr euch vor allem (oder: von vornherein) darüber klar sein,
daß keine Weissagung der Schrift eine eigenmächtige Deutung zuläßt;
denn noch niemals ist eine Weissagung durch menschlichen Willen ergangen
(oder: zustande gekommen), sondern, vom heiligen Geist getrieben,
haben Menschen von Gott aus geredet.“

(2. Brief des Petrus 1,20-21)

 

 

"Du aber bleibe dem treu, was du gelernt hast und was dir zu völliger Gewißheit geworden ist; du weißt ja, von welchen Lehrern du es gelernt hast, und kennst ja von Kind auf die heiligen Schriften, die imstande sind, dich weise zu machen zur Errettung durch den auf Christus Jesus gegründeten Glauben. Jede von Gottes Geist eingegebene Schrift ist auch förderlich zur Belehrung und zur Überführung, zur Besserung und zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Gottesmensch vollkommen sei, zu jedem guten Werk voll ausgerüstet."

(2. Brief des Paulus an seinen Schüler Timotheus 3,14-17)

 

Während Du an anderer Stelle Mischungen aus Wahrheit und Unwahrheit bzw. Lüge findest, unterscheidet sich Gott - und damit auch sein oben beispielhaft genanntes Wort an die Menschen -  darin völlig von allem übrigen, was Du auf der Welt findest, den (auch "christlichen") Religionen, welche Organisationen, Institutionen, "Kirchen" bilden, die oft so gegensätzlich sind wie Feuer und Wasser.

Aber warum, sagen gerade diese oft, gerade SIE würden zu Gott führen, und brächten dadurch die Erlösung? Manche sagen, man müsse nur bestimmte Werke verrichten, andere, man müsse nur "glauben", sich von ihnen "taufen" lassen, viele schmücken sich mit dem guten Namen von Jesus dem Gesalbten. Die Antwort ist eigentlich einfach, man erkennt sie nur nicht sogleich, weil sie bewusst verschleiert wird:

Sie profitieren davon.

Sie profitieren finanziell. Sie profitieren durch Ansehen. Sie profitieren durch Arbeitsplatzsicherheit. Sie profitieren durch angenehme Arbeit. Sie profitieren mit Geldwerten Zusatzleistungen. Sie profitieren durch überwiegende Staatsfinanzierung ihrer Einrichtungen, z.T. auch Gehälter, u.v.a. Sie bieten den Menschen Mischungen an, locken die Menschen mit Wahrheiten, und bieten an anderer Stelle Irrtümer, Unwahrheit oder Lügen, weil das zu ihrem Vorteil ist. Denn würden sie alles bekräftigen, was in der Bibel steht, so müssten sie sich selbst sehr verändern. Sie könnten auch nicht bequem mit dem "Strom des Zeitgeistes mitschwimmen", wie sie es an vielen Stellen tun. Verändern wollen sie sich aber nicht. Es geht ihnen doch ziemlich gut! Auch dann, wenn sie jammern.

So tarnen sich bei solchen die Unwahrheiten bzw. Lügen zwischen Wahrheiten. Weil die Menschen die Wahrheit aber nicht lieben, und darum leichtfertig genug damit umgehen, deshalb fallen sie so oft darauf herein. Das ist von Gott so gewollt, um die zu überführen, die die Wahrheit nicht lieben. Darum ist der weitaus grösste Teil der Menschen zwar "religiös" - aber Gott haben sie nie gefunden.

Eine böse Absicht Gottes, das zu tun? Nein. Weil Gott gerecht ist, gibt er ihnen genügend Gelegenheiten, die Wahrheit zu erkennen. Das ist ja auch sein Wille, nur begrenzt durch den gewährten freien Willen der Menschen. Der Sinn unserer jetzigen Existenz ist Prüfung. Prüfung oder Probezeit für das, was danach kommt. Prüfung oder Probezeit für die Ewigkeit, denn der Mensch wurde nicht für den Tod geschaffen. Wäre es so, daß die Menschheit für den Tod, die Verwesung, die Vernichtung alles bisherigen geschaffen worden wäre, mit allem ihrem Leid der daraus für Angehörige resultiert, so könnte man tatsächlich am Sinn des Lebens bzw. auch Motiv des Schöpfers zweifeln. Aber dem ist nicht so.

Hätten diese Anbieter von Mischungen Gott gefunden, dann müsste Gott in seiner Persönlichkeit völlig gespalten sein. So gegensätzlich und gespalten wie auch die Kirchengläubigen (und Gläubigen anderer Religionen) gegeneinander und untereinander gespalten waren und sind, bisweilen bis aufs Blut verfeindet - auch wenn manche bisweilen gerne so tun, als wäre es nicht (mehr) so. Aber sei beruhigt, Gott ist in seiner Persönlichkeit nicht gespalten - und die die ihn wahrhaftig lieben, sind es ebensowenig. Auch nicht zum Schein. Reine, göttliche Wahrheit aber braucht und will keine Fassade. Keine Ökumene. Keine faulen Kompromisse auf Kosten der Wahrheit. Keinen Synkretismus. Keine Verbrüderung aus Kalkül.

Viele, wie z.B. der Schriftsteller Karl-Heinz Deschner, haben so manche "Frommtuerei" auch durchblickt, und wenden sich von solchen ab. Sie wollen davon "nichts wissen". Das ist ehrlich. Sie machen aber oft den Fehler, z.B. die "Kirchen" und "Kirchengläubige" mit "Gott" oder "Christus" (Was heisst das?) oder "Gottes Wort" (der Bibel) gleichzusetzen.

Denke an das Sonnenlicht: Klar und Rein ist sie in Wahrheit, die Wahrheit Gottes. Reine Wahrheit ist eine Charaktereigenschaft Gottes. Darum haben die Kirchen mit Gott nichts zu tun - und Gott ist für deren Tun ebenfalls nicht verantwortlich. Hat er sie nicht alle aufgefordert, gerecht zu handeln? Er hat! Früher, wie später. Immer wieder! Er hat ihnen auch genau erklärt, wie sie das tun können. Darum sagte Jesus: "Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen." (Matth. 5,17, s.o.).

Wenn Du das weisst und verstehst, dann verstehst Du auch, weshalb Gott sich nicht von solchen finden lässt, die die (reine) Wahrheit gar nicht hören, gar nicht wissen, gar nicht erzählen, gar nicht tun wollen. Menschen, die für Gott, wenn überhaupt, nur einen Teil ihres Herzens übrig haben. Den Rest aber für ihre Bequemlichkeit, ihr angenehmes Leben, ihr Ansehen bei den Menschen, ihren Wohlstand oder Geld und Besitz, u.s.w.. Die Bibel nennt das "Liebe zur Welt", einer Welt, die in ihrem Tun boshaft ist. Wusstest Du das, oder hattest Du Gott jemals schon von ganzem Herzen gesucht?

 

">>Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe<<,
spricht der HERR, >>Gedanken des Friedens und nicht des Unheils...
...ja, ihr werdet mich suchen und finden,

wenn

ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet;
und ich werde mich von euch finden lassen<<,
spricht der HERR."

 

Der Prophet Jeremia 29,11-14

 
 

 


"Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht.
Wer von euch überführt mich einer Sünde?
Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht?
Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes.
Darum hört ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid...

...Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Wenn jemand mein Wort halten wird,
so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit."

 

Jesus der Gesalbte im Evangelium nach Johannes
8,45-47;51

 

 

 

 

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