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Krieg und Frieden

Dies ist die Überseite zum Thema Krieg, in der auch die Geheimdienste und die neuartige Kriegsführung des Drohnenkriegs thematisiert werden, weil sie mit dem Krieg unmittelbar zu tun haben. Obwohl  9/11 ebenfalls dazu gehört, habe ich es wegen des zugenommenen Umfangs ausgegliedert. Du findest die Unter-Seiten "Friedensmänner" und "9/11 und Folgen" nebenstehend oder unter "Inhalt".

 

 Gibt es den gerechten Krieg? Krieg und seine Folgen.

 

"Ich habe an diesem Tag nicht den Abzug gedrückt. Ich habe keine Menschen erschossen, ich habe niemanden erschossen. Aber ich war Teil des Systems, das den Irakern diese Dinge angetan hat. Es ist ekelerregend und es tut weh. Nach diesem Tag war es sehr schwer für mich, ein Soldat zu sein und ich würde nie wieder ein Soldat für die amerikanische Regierung sein. Es ist zu dreckig."

Ex-US-Soldat Ethan McCord, "Todesschützen frei, Enthüller in Haft"
, ARD Panorama
, 2011

 

Und in Deutschland?

Deutschland verstrickt sich. Deutschland macht mit. Ob direkt durch Kampfhandlungen, indirekt oder durch stille Duldung völkerrechtswidriger Handlungen der USA. Die Gegner solcher

Wie die Mehrheit über das Recht siegte - im Bundestag. Norbert Lammert, 2010: Ausschluss der Linken, Widerspruch des Abgeordneten Ströbele (Grüne)Mitbeteiligung werden im Bundestag ausgeschlossen, oder bleiben - abgesehen von Hans-Christian Ströbele in folgendem Video - überwiegend still bzw. unbeachtet, weil sie nicht die Mehrheit darstellen. Gegner werden ausgeschlossen, weil sie  - zwar zuwider formaler Regeln, aber völlig friedlich und ruhig - auf die Folgen solcher Mitbeteiligung (Siehe Wikipedia: Luftangriff bei Kunduz) hinweisen, um weitere Mitbeteiligung - ein weiteres Jahr Bundeswehr in Afghanistan?! - möglichst zu verhindern. 

In Kunduz starben - auf deutschen Befehl - in etwa 142 Menschen, inkl. Frauen und Kinder. Zivilisten starben zwar vermutlich ungewollt, aber der Bundestag nimmt durch seine Mehrheitsentscheidungen solche Folgen billigend in Kauf.

Panorama, 28.11.2013, Ein Film von John Goetz, Niklas Schenck, Christian FuchsEin Einzelfall? Blieb es dabei? Nein. Man hat aus diesem Ereignis des Jahres 2010 nichts gelernt. Stattdessen macht man sogar munter dabei mit, verdächtige Personen - ohne Feststellung ihrer Schuld - völkerrechtswidrig zu töten. Personen, für die man aus irgendeinem Grund, etwa weil sie über kriminelle Praktiken der US-Regierung berichten, ihr im Weg sind, oder weil man sie durch ein Zusammenspiel aus von Geheimdiensten erspitzelten Daten - ob richtig oder falsch - für verdächtig hält.

Solche Personen werden auf die Todesliste ("Disposition Matrix") gesetzt oder dies zumindest von Vertretern der Regierung und Geheimdiensten gefordert. Geschieht das tatsächlich, so werden sie per "targeted killing" ermordet. US-Bürger oder Nicht-US-Bürger. Das spielt keine Rolle. Anhören tut man sie nicht. Gerichtsverhandlungen will man nicht. Wäre man an solchen Dingen interessiert, dann hätte man auch keine geheimen Flüge gebraucht oder Geheimgefängnisse geschaffen. Die Gegner werden - zur Rechtfertigung eigenen Handelns - als "ungesetzliche Kombattanten" bezeichnet. Ganz euphemistisch. So als ob man nicht selbst das kriminelle Problem wäre.

Geplant werden die "Operationen" von der Zentrale der AFRICOM, unter anderem in Stuttgart. Oder auch von der CIA zum Beispiel. Ausführen tun es auch diverse Dienstleister, paramilitärische Gruppen sowie auch Spezialisten aus Elite-Spezialeinheiten wie der JSOC - wenn die Drohnen mal nicht tauglich genug sind. Dabei verhält es sich  wie bei den Konzernen, die offiziell keine "Kinderarbeit" oder "Lohndumping" haben - weil sie ihre Produktion an Subunternehmer "outsourcen" und ihre Hände dann trotz offensichtlichen Preisdrucks zynisch "in Unschuld waschen" können:  Je mehr diese "Operationen" von Drohnen blitzschnell ausgeführt oder an "Firmen" und "Anbieter" ausgelagert sind, desto weniger bekleckern sie die Weste der US-Armee und  -Regierung.

Denn über die meisten dieser Raketen-Tötungen berichtet niemand, es gibt ja offiziell gar keinen Krieg und die Drohnen schiessen aus mehreren Kilometern Höhe. Auch wenn die Operationen natürlich laufend Hass erzeugen und Tote in "eigenen Reihen" bei den anderen Einsätzen nicht ausbleiben: Durch "Outsourcing" an zivile Firmen und paramilitärische Einheiten müssen desto weniger fahnenbedeckte Särge eigener Soldaten offiziell versenkt werden oder desto weniger Namen erscheinen in Statistiken. Desto weniger lassen sich auch Handlungen (etwa die aufgedeckten CIA-Gefangenentransporte zu Geheimgefängnissen in u.a. Europa durch die Firma CSC) der Kriegsführung eines Landes zuschreiben. Ja, man muss sich sogar fragen, ob die Milliarden an Geldern, die dafür so "extern" und gestückelt hier und da verbraucht und verbucht werden - ja "verbraten" werden - alle dem "Krieg" zugeordnet werden (können). Vor allem für die amerikanische und die Welt-Öffentlichkeit.

Solche "Operationen" sind authorisiert durch Präsident Obama und die US-Regierung, abgenickt und unterstützt durch Angela Merkel und die Bundesregierung - unter anderem ausgeführt vom Staatsgebiet Deutschlands. Durch Drohnen mit Namen wie "Predator", d.h. "Raubtier" oder "Reaper", d.h. "Sensenmann". Die Namen sagen es schon. Umfassende ergänzende Informationen zum obigen Bericht von u.a. John Goetz (ARD, 28.11.2013, Skript der Doku hier) siehe in:

Alle diese Morde und Rechtsverletzungen geschehen im Namen des "war against terror" - des Krieges gegen den Terror. Die obige Doku von Jeremy Scahill stellt es deutlich heraus: Man "züchtet" regelrecht Terroristen - durch brutale Gewalt, oft auch an Unschuldigen und Kindern. Diese Gewalt erzeugt Hass - und das wiederum erzeugt Gegengewalt und lässt die mittlerweile längst tausende Namen beinhaltenden Todeslisten von JSOC & Co immer länger werden:

"Die Leute sahen den Rauch und spürten, wie die Erde bebte. Sie hatten so etwas noch nie gesehen. Ich rannte zu der Stelle. Ich fand verstreute Körper. Und verletzte Frauen und Kinder. 46 Menschen wurden getötet. Darunter fünf schwangere Frauen. Wenn sie unschuldige Kinder töten und sagen, sie wären "von Al-Kaida", dann sind wir alle Al-Kaida. Wenn Kinder Terroristen sind, dann sind wir alle Terroristen."

- Augenzeuge in Al Majalah, Provinz Abyan (Jemen), wo eine US-Rakete ein Beduinencamp verwüstete. In: "Schmutzige Kriege - die geheimen Kommandoaktionen der USA", Regie: Jeremy Scahill.

Aber sind diese Zusammenhänge zu schwer, um es mit durchschnittlichem Menschenverstand zu begreifen? Sicher nicht. Aber warum tut man es dann trotzdem? Nach welcher Logik? Nun, vielleicht spielt diese Erkenntnis der Erzeugung von Gewalt durch Gewalt keine entscheidende Rolle. Vielleicht spielt es auch keine entscheidende Rolle, ob jemand wirklich "Terrorist" ist, oder nicht. Vielleicht giert das System nach Zielen. Vielleicht braucht man Ziele, weil der "militärisch-industrielle Komplex" den schon Präsident Eisenhower erwähnte, geradezu nach Waffeneinsatz giert. Und "Ziele" sind oft Menschen. Menschen wie wir. Kinder, wie die unseren. Bei all dem macht Deutschland mit.

In obiger Sendung "Beckmann" kommt ein Jurist zum Völkerrecht zu Wort, doch festzustellen bleibt nur: Man setzt sich über bestehende Rechte hinweg, man schafft sich eigene Gesetze, man legalisiert sich das Unrecht weg. Siehe auch die Seite Unrechtsstaat. Aber: Wie steht es dabei mit Gottes Gesetz? Findet das Unrecht zu töten, dort ein Ende, wo man perfide Begründungen konstruiert, weshalb man sich im "Krieg" befindet - um damit das töten, auch ohne Gerichtsurteile, zu rechtfertigen? Endet das Unrecht zu töten dort, wo man irgendwie - und sei es noch so unverhältnismässig gering oder umfangreich - angegriffen wird? Die Probleme, die Folgen - auch bei den Zivilisten - sind nicht zu übersehen.

Es ist festzustellen: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" gilt generell, ohne Ausschluss von Soldaten oder Feinden (s. Lukas 3; Mt 5,9; Mt. 5,21-22; Mt. 5,43-48; Joh 1,17-18; Mk 12, 28-31; Mt. 5,17-18). Denn es ist ja so, daß auch solche Familien und Kinder haben. Es ist ja so, daß auch solche Irrtümern im Handeln und Glauben unterliegen, die sie später manchmal bitter bereuen. Deshalb könnte der feindliche Soldat - würden wir ihn näher kennen, oder nach einem Sinneswandel - genauso unser Freund sein. Allzu oft handeln Menschen, weil sie von anderen durch Illusion angeblich wertvoller Ziele "für das Vaterland sterben" ; "die Bösen bekämpfen"; "die Ungläubigen bekämpfen", deren Illusionen sich später auflösen - oder auch Zwang - dazu gebracht wurden. So wie die beiden US-Soldaten Mike Prysner oder Ethan McCord, und vermutlich auch der ehemalige "Killer-Held" Tyrone Roper. (siehe nachfolgend). Mike Prysner bringt diese Illusion in einer seiner Reden auf den Punkt:

"Und ich bemühte mich sehr, stolz auf meinen Einsatz zu sein, aber alles was ich fühlen konnte, war Scham. Die Tatsache der Besatzung war nicht länger durch Rassismus zu übertünchen! Das waren Leute, das waren menschliche Wesen! Seitdem quälen mich jedes Mal Schuldgefühle, wenn ich einen alten Mann sehe, wie den, der nicht laufen konnte; den wir auf eine Trage rollten, und die irakische Polizei anwiesen, ihn wegzubringen!

"And I tried hard to be proud of my service but all I could feel was shame. The racism could not longer mask the reality of the occupation. These were people, these were human beings. I've since been claimed by guilt anytime I see an elderly man like the one who couldn't walk and we rolled out on a stretcher and told the Iraqi police to take him away.

Ich fühle Schuld, immer wenn ich eine Mutter mit ihren Kindern sehe, wie die, die wild weinend schrie, wir seien schlimmer als Saddam, als wir sie aus ihrem Haus trieben. Ich fühle Schuld, immer wenn ich ein junges Mädchen sehe, wie jenes, das ich am Arm packte und auf die Straße zerrte. Man sagte uns: "wir kämpfen gegen Terroristen" …der wahre Terrorist war ich - und der wahre Terror ist diese Besatzung!

I feel guilt anytime I see a mother with her children like the one who cried hysterically and screamed that we were worst than Saddam as we forced her from her home. I feel guilt anytime I see a young girl, like the one I grabbed by the arm, and dragged into the street. We are told "we are fighting terrorists"; ...the real terrorist was me - and the real terrorism is this occupation.

Rassismus war lange im Militär ein wichtiges Mittel, um die Zerstörung und die Besatzung anderer Länder zu rechtfertigen! Er wurde lange als Rechtfertigung für das Töten, Unterjochen und Quälen anderer Menschen benutzt! Diese Regierung benutzt den Rassismus als zentrale Waffe! Er ist eine wichtigere Waffe als ein Gewehr, ein Panzer, ein Bomber oder ein Schlachtschiff. Er ist zerstörerischer als eine Granate oder ein Bunkerbrecher oder eine Tomahawk Rakete!

Racism within the military has long been an important tool to justify the destruction and occupation of another country. It's long been used to justify the killing, subjugation and torture of another people. Racism is a vital weapon employed by this government. It's a more important weapon than a rifle, a tank, a bomber or a battleship. It's more destructive than an artillery shell or a bunker buster, or a Tomahawk missile.

Obwohl diese Waffen von dieser Regierung erschaffen und besessen werden, sind sie harmlos ohne die Menschen, die sie bereitwillig einsetzen! Die, die uns in den Krieg schicken, müssen den Abzug nicht ziehen, oder einen Mörser herumwuchten. Sie müssen den Krieg nicht kämpfen - nur verkaufen! Sie brauchen eine Öffentlichkeit, die bereit ist, ihre Soldaten auf den Weg des Verderbens zu schicken. Sie brauchen Soldaten, die bereit sind zu töten, und getötet zu werden, ohne zu fragen.

While those weapons are created and owned by this government, they are harmless without people willing to use them. Those who send us to war do not have to pull a trigger or lob a mortar round. They do not have to fight the war, they merely have to sell the war. They need a public who is willing to send their soldiers into harm's way. They need soldiers who are willing to kill and be killed without question. 

Sie können Millionen für eine einzige Bombe ausgeben, aber diese Bombe wird erst dann eine Waffe, wenn die Dienstgrade (Soldaten) im Militär bereit sind, Befehle zu deren Einsatz auszuführen. Sie können den letzten Soldaten überall auf der Welt hinschicken, aber dort wird Krieg gibt es nur, wenn die Soldaten auch bereit sind, zu kämpfen. Die Klasse der Herrschenden, die Milliardäre, die vom Leid der Menschen profitieren, sind nur auf ihre Bereicherung und Kontrolle der Weltwirtschaft aus. Versteht, daß sie nur Macht haben, wenn sie uns überzeugen können, dass Krieg, Unterdrückung und Ausbeutung in unserem Interesse liegt. Sie verstehen, dass ihr Reichtum davon abhängt, dass sie arbeitende Klasse dazu bringen können zu sterben - um die Märkte anderer Länder zu kontrollieren.

They can spend millions on a single bomb, but that bomb only becomes a weapon when the ranks in the military are willing to follow orders to use it. They can send every last soldier anywhere on Earth, but there'll only be a war, if soldiers are willing to fight. And the ruling class, the billionaires who profit from human suffering care only about expending their wealth, controlling the world economy. Understand that their power lies only in their ability to convince us that war, oppression and exploitation is in our interest. They understand that their wealth is dependent on their ability to convince the working class to die - to control the market of another country.

Und, um uns zum Töten und Sterben zu überreden, müssen sie uns weismachen, dass wir "irgendwie etwas Besseres" sind. Soldaten, Matrosen, Marines, Flieger - haben nichts von dieser Besatzung! Die große Mehrheit der Menschen in den USA hat nichts von dieser Besatzung! Tatsächlich haben wir nicht nur keinen Nutzen davon, sondern leiden vielmehr darunter - wir verlieren Gliedmassen, erleiden Traumata und geben unser Leben. Unsere Familien müssen zusehen, wie Fahnenbedeckte Särge in die Erde gesenkt werden!

And, convincing us to kill and die is based on their ability to make us think that we are somehow superior. Soldiers, sailors, marines, airmen, have nothing to gain from this occupation. The vast majority of people living in the U.S. have nothing to gain from this occupation. In fact, not only do we have nothing to gain, but we suffer more because of it. We lose limbs, endure trauma and give our lives. Our families have to watch flag draped coffins roll into the earth.

Millionen in diesem Land, ohne medizinische Versorgung, Arbeitsstellen oder Zugang zu Bildung, sehen zu, wie diese Regierung 450.000.000 (bis zu 700.000.000) Dollar pro Tag für diese Besatzung verschleudert! Arme, arbeitende Menschen in diesem Land werden ausgeschickt, um arme arbeitende Menschen in einem anderen Land zu töten - um die Reichen reicher zu machen!

Millions in this country without health care, jobs or access to education, just watch as this government squander over 450 million dollars a day on this occupation. Poor and working people in this country are sent to kill poor and working people in other country to make the rich richer.

Ohne Rassismus würde den Soldaten klar werden, dass sie mehr mit dem Irakischen Volk gemeinsam haben, als mit den Milliardären, die uns in den Krieg schicken! Ich habe im Irak Familien auf die Straße zu geworfen, nur um nach Hause zu kommen, und hier auf die Straße geworfene Familien vorzufinden, und diese tragische, tragische und unnötige Zwangsvollstreckungs-Krise! Wir müssen aufwachen und erkennen, dass unsere wahren Feinde nicht in einem fernen Land sitzen - und keine Leute sind, deren Namen wir nicht kennen - und Kulturen, die wir nicht verstehen.

Without racism soldiers would realize that they have more in common with the Iraqi people than they do with the billionaires who send us to war. I threw families onto the street in Iraq only to come home and find families thrown onto the street in this country and this tragic, tragic and unnecessary foreclosure crisis. We need to wake up and realize that our real enemies are not in some distant land and not people whose names we don't know and cultures we don't understand.

Der Feind - das sind Leute, die wir sehr wohl kennen, und Leute die wir identifizieren können. Der Feind ist ein System, das Krieg anzettelt, wenn es PROFIT bringt. Der Feind sind die Vorstände, die uns feuern, wenn es PROFIT bringt, sind die Versicherungs-Konzerne, die uns medizinische Behandlung verweigern, wenn es PROFIT bringt, die Banken, die uns unser Zuhause wegnehmen, wenn es PROFIT bringt. Unser Feind ist nicht 5.000 Meilen weit weg, sie sind genau hier zu Hause! Wenn wir uns organisieren und gemeinsam mit unseren Brüdern und Schwestern kämpfen, können wir diesen Krieg beenden, diese Regierung stoppen und eine bessere Welt schaffen!" 

The enemy is people we know very well and people we can identify. The enemy is a system that wages war when it's profitable. The enemy is the CEOs who lay us off our jobs when it's profitable, is the insurance companies who deny us health care when it's profitable, is the banks who take away our homes when it's profitable. Our enemy is not five thousands miles away, they are right here at home. If we organize and fight with our sisters and brothers we can stop this war, we can stop this government and we can create a better world!" 

("Wir sind die Terroristen" - Rede des Irak-Veteranen Mike (Michael) Prysner, gehalten bei den "2008 Winter Soldier: Iraq and Afghanistan" in Maryland. Zeugnis dessen, was wirklich im Irak geschieht.)

Mike Prysner identifiziert hier klar die viel umfassenderen "Terroristen". Sich selbst, sein System, die Entscheider und damit letztlich alle, die sich daran beteiligen - inklusive Deutschland. Sie sind viel "terroristischer", weil ihre Logistik und Größe und Planung weitaus grössere Maßstäbe hat als ihn irgendein Al-Kaida-Vordenker irgendwo haben könnte. Zwielichtiges Lob erhalten die USA vom für seine Methoden berüchtigten "Warlord" Mohamed Qanyare (Somalia), der Washington´s Mann (unterstützt durch die CIA) in Mogadischu war. Qanyare:

"Amerika beherrscht das Kriegshandwerk. Sie sind Meister darin. Viel besser als ich. Sie wissen, wie man einen Krieg finanziert. Sie sind Lehrer. Grosse Lehrer."

M. Qanyare in: "Schmutzige Kriege - die geheimen Kommandoaktionen der USA", Regie: Jeremy Scahill.

Doch, wenn Mike Prysner oben zwar einerseits - wie Eisenhower einst - viele Ursachen identifiziert, so lenkt er doch klar den Fokus auf die Gier nach Profit und Macht bei den Entscheidern. Er identifiziert dies zwar richtigerweise als Problem, schreibt aber von neuen Feinden, nämlich jenen Milliardären, die in Gier die Macht an sich reissen und die Bürger durch Illusionen für ihren Profit zum Kampfeinsatz bringen. Aber: Warum sollte es unter Milliardären nicht genauso verblendete Personen geben, wie unter gegnerischen Soldaten oder dem einfach Volk? Warum sollte es unter den Reichen nicht ebenso Rassisten und andere Ideologie-Gläubige geben? Was würde geschehen, würde man andere Menschen in solchen Reichtum mehr oder weniger "hineingeboren" werden lassen oder ihn ihnen geben? Was würde geschehen, gäbe man solchen die Macht über viele?

Die Dokumentation  740 Park Avenue liefert diesbezüglich Aufklärung: Grössenwahn ist leicht experimentell erzeugbar: Gleich einem bürgerlichen Monopolyspieler unter erheblich verbesser- ten Bedingungen im Experiment (vgl. "Monopoly-Experiment" von Paul K. Piff) beginnt der Reiche, an seine erhöhten Fähigkeiten und "Fleiss" zu glauben - die in Wahrheit nur seinen erheblichen Vorteilen und den Nachteilen der Anderen geschuldet sind. Ideologien wie jene von Ayn Rand fallen auf dieser Grundlage auf fruchtbaren Boden. Und doch: Auch hier ist alles Illusion!

Der obige Redner und Ex-Soldat, Mike Prysner, wurde Mitglied einer kommunistischen Partei, obwohl wir aus Geschichte und Gegenwart wissen, daß weder das eine, noch das andere Extrem (Kommunismus wie Kapitalismus) den Menschen wirklich  hilfreich war und ist, sondern die Wahrheit sich dazwischen befände, in Form eines sozial und ökologisch verantwortungsvoll regulierten Kapitalismus. Mit privatem Gewinn und Besitz, aber ohne Bereicherung zum Schaden anderer. Besitz als Verpflichtung für Andere.

Es spielt keine Rolle, ob nun Hass  zwischen Arm und Reich; Kommunismus und Kapitalismus; zwischen Rassen; Muslimen und Nicht-Muslimen; Männern und Frauen; Rentnern und Rentenzahlern; Erwerbsarbeitenden und Erwerbslosen; Liberalen und Nicht-liberalen. Hass schafft nicht sachliche Aufklärung. Er verleitet nicht zu  konstruktiver Kritik, sondern zu destruktiver Kritik. Hass zielt auf die jeweilige "Gegenseite" und den Gegner und verunglimpft dessen Denken und Handeln.  Er verunglimpft und fokussiert ihn - unter Ausblendung der weiteren Ursachen - als "das Problem". Der "Feind" ist also noch näher, als Mike Prysner ihn beschreibt. Er ist in unserem Inneren. Denn Hass steht dem Gebot Gottes direkt entgegen.

Martin Luther King Jr. machte bereits deutlich, daß es Frieden nur geben kann, wenn der Weg dahin bereits schon friedlich ist. Kampf kann deshalb nur gewaltlos und ohne Hass geführt werden:

"Wir haben gelernt, die Luft zu durchfliegen wie die Vögel und das Meer zu durch schwimmen wie die Fische, aber nicht die einfache Kunst, als Brüder zusammen zu leben (...) Wenn wir es nicht lernen, miteinander als Brüder zu leben, werden wir als Narren miteinander untergehen (...) Eine Stimme klingt durch die Jahrhunderte und ruft jedem unbeherrschten Petrus zu: “Stecke dein Schwert in die Scheide!” Die Geschichte zeugt vom ständigen Schiffbruch der Völker, die diesem Befehl Christi nicht folgten. (...) Kämpfe für Gerechtigkeit und Wahrheit! Gott wird immer an deiner Seite stehen (...)Wir müssen der Gewalt mit Gewaltlosigkeit begegnen (...) Gewaltlosigkeit ist eine machtvolle und gerechte Waffe. Fürwahr, sie ist eine einzigartige Waffe in der Geschichte; sie stößt zu, ohne Wunden zu schlagen, und sie adelt den, der sie handhabt (...) Gott kann uns die innere Ausgeglichenheit schenken, die uns in allen Anfechtungen und Bedrückungen aufrecht stehen läßt. (...) Die Kette des Hasses muß gesprengt werden. Erst wenn sie zerrissen ist, wird es Brüderlichkeit geben. (...) Wir werden niemals Frieden in der Welt haben, bevor die Menschen überall anerkennen, daß Mittel und Zweck nicht voneinander zu trennen sind; denn die Mittel verkörpern das Ideal im Werden, das Ziel im Entstehen, und schließlich kann man gute Zwecke nicht durch böse Mittel erreichen, weil die Mittel den Samen  und der Zweck den Baum darstellen."

Als Metapher zu den geistigen Plänen und Gedanken der Menschen liegt im Samen liegt bereits die Pflanze - genetisch vorgefertigt - verborgen. Führen wir sie aus, streuen wir den Samen:  Der (geistige) Samen des Hasses wird Hass hervorbringen, wie der Samen des Terrors Terror bzw. Gewalt, Gewalt hervorbringen wird: "Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen." (Jesus, Mt. 26, 52)

Es hat viele solche gegeben, die sich "Christen" nannten, das aber nicht glauben wollten. Früher wie später. Und so ist es noch heute. Solche schaffen sich alle möglichen Gründe, warum Gewalt angeblich zu rechtfertigen sei. Und seien sie rational: "Der Feind ist gefährlich. Wir müssen uns wehren." Diese Variante ist menschlich verständlich, sie glaubt aber weder an die Macht Gottes noch durchbricht sie die Spirale der Gewalt: "Auge um Auge, Zahn um Zahn." ..."und irgendwann sind alle blind" - sagte Martin Luther King Jr.. Lese, was Jesus dazu sagte - im Kontext zu den oben aufgeführten Stellen.

 

  • "Eine Geschichte vom töten" - Stern. Er war der Held der US-Army. Mindestens 20 Iraker hat Tyrone Roper getötet. Doch irgendwann kamen die Albträume und die Selbstvorwürfe...

 

 


Siehe ergänzend hierzu die Unter-Seiten "9/11 und Folgen", "Friedensmänner" oder auch die Seite "Unrechtsstaat"

 

 

Note: To see the three-minute CBS video clip of this shocking admission, click here. For another key four-minute clip, click here. To read Rumsfeld's speech admitting $2.3 trillion missing on the U.S. Department of Defense website, click here. Even though this news was originally not reported because of the trauma of 9/11, why wasn't it broadcast loudly once it finally was reported? Why isn't this making media headlines now?
Read more at http://www.liveleak.com/view?i=c44_1365008589&comments=1#JhCOlFcsF8jgZFSH.99

 

 www.rechtsstart.eu



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Die Kriege: Systematische Lügen für die Öffentlichkeit haben regierungsüber- greifend System - Eine unvollständige Chronik:



 

"Gott helfe diesem Land, wenn jemand in diesem Stuhl sitzt, der das Militär nicht so gut kennt wie ich es tue."
 - US-Präsident Dwight D. Eisenhower, im Oval Office, 1961

Eisenhowers Warnung in seiner Abschiedsrede (1961): "Müssen Auswei tung des unbefugten Einflusses des militärisch-industriellen Komplexes vorbeugen!"
- US-Präsident Dwight D. Eisenhower


Vietnam-Krieg (1964), Lüge I: Kriegsgrund: Erlogen. Pläne waren längst vorhanden. Whistleblower Ellsberg wurde verleumdet als "Der gefährlichste Mann in Amerika": Ein Film von Judith Ehrlich, Rick Goldsmith

Bei Krieg und Mord stets mit dabei - die CIA. Der Beitrag der CIA u. a. zum Vietnamkrieg in: "Die Geschichte der CIA - Geheime Operationen", Arte


 

Ihre Verwicklung in Menschenversuche während MK-Ultra, die Operation Phoenix, die Operation Condor bzw. Unterstützung der südamerikanischen Militärdiktaturen der 1970er und 1980er Jahre samt Lieferung der Listen für die dortigen Todesschwadrone; systema tische Folter oder auch Drogenge schäfte, sind nur einige der vielen Belege dafür, daß es sich bei der CIA um eine staatskriminelle Verbrecher organisation handelt. In einer Staats organisation selbstverständlich auf Befehl von oben!


Irak-Krieg I (1990), Lüge II: Lügnerin im Auftrag der USA: Die Brutkastenlüge dient erfolgreich zur Manipulation der öffentlichen Meinung.
wikipedia.org/wiki/brutkastenlüge


Irak-Krieg II (2003), Lüge III: Chemie- und Atomwaffen-Lügen manipulieren die öffentliche Meinung.
"Es begann mit einer Lüge - Zehn Jahre nach dem Irak-Krieg", ZDF, 17.03.2013

Einzeltäter in Abu Ghuraib? Nur eine Lüge für die Öffentlichkeit, denn: Die Abu Ghuraib-Folter hatte CIA-Methodik: "Folterexperten - Die geheimen Methoden der CIA", Ein Film von: Egmont R. Koch

 

Nächster Kriegs-Versuch in Syrien (2013): USA behaupten "Beweise" zu haben, die sie "geheim halten" müssten. Präsident Putin: "Na - dann sollen sie diese "Beweise" veröffentlichen!..."
Vgl.:
Putins Brief (englisch-deutsch) an die Amerikaner (New York Times, 11.09.2013)

 



Lauter Ungereimtheiten: Architekten und Ingenieure fordern neue Untersuchung von 9/11:

Man folge der Spur des Geldes zu den Verbrechern:

 


 


 

 

 

 

Cynthia McKinney nimmt Donald Rumsfeld in die Mangel: Wo sind die 2300 Milliarden Dollar?

 

Vgl. the missing trillions, CBS News, Vince Gonzales

Dokument: http://www.defense.gov/S...

 


"According to some estimates we cannot track 2.3 Trillion Dollars in transactions."

- Donald Rumsfeld, 10.Sept.2001

 


 

http://www.ae911truth.org

 


 

"Nicht einmal den erfahrensten CIA-Beamten, Leuten mit 20, 30 Jahren Erfahrung ist klar, was die CIA alles an Morden und verdeckten Operationen am Stecken hat."

         
-Robert Steele, Ex-CIA-Agent in
           "CIA-Geheime Operationen", Arte