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Kirchliche Irrlehren - mit letztlich ewiger Konsequenz.

Einleitung: Diese Auflistung wird nach und nach vervollständigt. Sie beinhaltet die Auflistung von kirchlichen oder pseudochristlichen Irrlehren und insbesondere ihren Vergleich mit biblischen Schriftstellen (siehe Verlinkung). Durch diesen Vergleich wird auch die Bezeichnung als "Irrlehre" gerechtfertigt, da von den aufgeführten Lehren behauptet wird, sie seien "christlich" bzw. "biblisch". Wo die Irrlehren weniger bekannt sind, werden sie näher beschrieben, ansonsten wird ihre Kenntnis mehr oder weniger vorrausgesetzt bzw. diese ist bei Interesse im www leicht recherchierbar. Man beachte dabei, daß Artikel in Wikipedia wenigstens im Fall weit verbreiteter Irrlehren und Dogmen von einer Mehrheit an Schreibern erstellt werden, die derselben Lehre (unkritisch) anhängen. Solche Artikel können deshalb entsprechend unkritisch bzw. geschönt ausfallen.

Diese Auflistung und Auseinandersetzung benennt im Zusammenhang auch Kirchen oder religiöse Gruppierungen. Sie verfolgt nicht primär das Ziel, Personen namentlich zu benennen, die diese Irrlehre verbreiten. Immerhin begehen Menschen Fehler und es besteht die Möglichkeit, daß sie ihre Meinung ändern. Trotzdem kann es - im Sinne derer, die durch solche Irrlehren auf Abwege vom christlichen Glauben gebracht werden - notwendig sein, solche Personen zu benennen. Zum Beispiel auch, wenn die Lehre relativ neu ist, keine allgemeine Bezeichnung hat, und durch diese Person identifiziert werden kann. Wenn Personen hier in diesem Zusammenhang genannt werden, dann wurden sie bereits in dieser Sache von mir angeschrieben, es hat ein wenigstens zweimaliger schriftlicher Austausch stattgefunden, und sie hatten also Gelegenheit, sich dazu zu äussern und klare biblische Gegenargumente vorzubringen, so es die geben sollte. Wenn sie hier also aufgeführt werden, dann haben sie solche nicht vortragen können, auch wenn sie das behaupten.

Trotzdem sind solche weiterhin angesprochen, sich mit der hier nun öffentlich aufgeführten Kritik an der Lehre auseinanderzusetzen. Es obliegt ihrem Ermessen, ggf. Gegendarstellungen zu veröffentlichen, wodurch dem Leser Gelegenheit gegeben wird, seine eigenen Schlüsse über Richtig und Falsch zu ziehen. Wenn Personen genannt werden und diese erkennen doch noch ihren Fehler und möchten von der Verbreitung dieser Irrlehre endgültig und völlig Abstand nehmen, dann brauchen sie mich nur anzuschreiben und mir dieses glaubhaft mitteilen. Ich werde die Nennung ihres Namens im Zusammenhang mit der Irrlehre sodann aus dieser Auflistung löschen.

Ausdrücklich wird abschliessend darauf hingewiesen, daß ich auf unfruchtbaren theologischen Streit keinerlei Wert lege. Interpretationen unklarer Schriftstellen geben einer Argumentation aus meiner Sicht natürlich kein Gewicht. Selbst dann, wenn es sich um eine Vielzahl solcher zurechtinterpretierter Stellen handelt, und auch in dem Fall, wenn sie in langwierigen (ggf. auch wortgewaltigen, verworrenen oder selbstwidersprüchlichen) Ausführungen oder auch Büchern ihren Ausdruck finden, wie es z.B. unter Theologen weit verbreitet ist. Solche o.g. Deutungen sind es ja gerade, die zu der enormen Vielzahl von Ansichten, Abweichungen, Widersprüchen und folglich vermutlich Tausenden von Konfessionen im kirchen"christlichen" Sektor geführt haben, von denen alleine 349 im ÖRK versammelt wurden, wo nun oberflächlich auf kirchliche "Einheit" gemacht wird.

Hier wird wie erwähnt mit klaren biblischen Schriftstellen argumentiert, die im gesamtbiblischen Kontext nicht im Widerspruch stehen. Sofern es Widersprüche klarer biblischer Schriftstellen zu einer meiner hier verbreiteten Aussagen gibt oder geben sollte, die nicht aufzuklären sind und der biblische Kontext andere Aussagen macht, so wird diese Aussage von mir als Verfasser nicht akzeptiert und verbreitet.

 

  • Säuglings- oder Kindertaufe. Die Kirchen-gängige Anrede lautet: "Lieber Mitchrist" oder "Lieber Bruder in Christus" und man sagt: "Du bist gerettet!" Doch der Säuglingsgetaufte ist nicht gerettet - weil nämlich Glaube und Buße, die Johannes und Jesus und die Apostel verkündeten, vor seiner Taufe nicht erfolgte, welche obendrein nur eine "Besprenkelung" ist. Oder warum hätte Johannes am damals wasserreichen Jordan sonst dorthin ziehen sollen, wo "reichlich Wasser" ist? - sonst hätte ja wohl ein Brunnen oder Rinnsal oder Taufstein genügt. Oder wie hätte der Apostel ohne Sinneswandel vom "Begräbnis" des alten Lebens sprechen können? Ein "neues Leben" im umfassenden Sinne - wie im Vers enthalten -  führt ohne Glaube, Einsicht und Umkehr niemand.
    Wozu sollte ein gutes, reines Gewissen durch die Taufe erbeten werden, wenn es danach ohne Sinneswandel wieder beschmutzt wird? Nein, für Jesu Nachfolger hat das Leben in bewusster Sünde - nach dem Zeitgeist - ein Ende gefunden. Der Glaube solcher ist der lebendige, wie ihn die Bibel lehrt - und nicht der  "tote" Glaube ohne Glaubenswerke - den es ebenso gibt. Und darum trifft für die Säuglings- und Kindsgetauften zu, was Jesus im zweiten Teil dieses Verses aussagt.
    Nein, Säuglings- oder Kindsgetaufter, damit bist Du nicht errettet. Man hat Dich irregeführt! Würdest Du nicht tun, was die heilige Schrift - was Gott - Dir sagt, dann ginge es Dir wie den Schriftgelehrten und Pharisäern als sie Gottes zugedachte Rettung ablehnten. "Mitchrist" oder "Bruder in Christus" bist Du dann aber ebensowenig wie solche Kirchenlehrer - denn Du hast ja nicht getan, was Gottes heiliges Wort besagt, das Jesus - siehe hier - als wahrhaftig und verbindlich verkündet - und wozu Gottes Wort Dich auffordert. Solche erhalten genausowenig Gottes Geist - stattdessen bleibt Gottes Zorn über ihnen! Alles was Du so bist - und dafür würdest Du von Gott verurteilt werden - Du bist so ein "Bruder" bzw. eine "Schwester in Luther". Von Luther, dem Hetzer, dem Hasser, dem geistigen Brandstifter, der von den Nazis gelobt wurde und auf den Adolf Hitler sich berief. Darum: Nehme Abstand von denen, die Dir die Hölle aufschwatzen und tue, was die heilige Schrift Dir sagt! Lese auch Gottes Worte für Lutheraner und andere Kirchler.

    Achtung: Wer sein Kind als Säugling oder Kind taufen lässt und ihm diese Irrtümer von der "Rettung" durch diese "heilige Taufe" (die in Wirklichkeit vor Gott ungültig ist) vermittelt, der legt (durch Verführung) die Grundlage dafür, daß sein Kind das - auf Basis seiner "Taufurkunde", der kirchlichen Irrlehren u.s.w. - auch glaubt. Auch sein Kind meint also irrtümlich, bereits "gerettet" zu sein - und sieht darauf basierend keine Notwendigkeit zur Buße, d.h. dazu, nach Gottes Wort zu handeln.  Wenn auch Du dies getan hast oder planst: Die Wahrscheinlichkeit ist groß, daß Dein Kind dadurch verloren geht. Siehe, was Jesus zur Verführung sagte (Matthäus 18,6-7).

    • Folgelehre Nottaufe: Aus der Säuglings- oder Kindertaufe resultiert die kirchliche Irrlehre der "Nottaufe". Kleine Kinder oder gar Babys werden vom gerechten Gott allerdings nicht für "ihre Sünde" zur Rechenschaft gezogen, wenn sie sterben (vgl. Jesus in Mk 10,13-16; Hesekiel 18,20-24 und Kapitel 33). Denn: Wer gar nichts tun kann ausser zu trinken, zu schreien und unter sich lassen, sündigt auch nicht. Ebenso: Wer wie Kleinkinder nicht begreift, was er tut, kann logischerweise auch keine verantwortliche Entscheidung treffen und nicht bewusst sündigen. Eine "Nottaufe" ist deshalb eine Kirchenirrlehre, die aus der irreführenden Begründung der Säuglingstaufe und fehlerhaften kirchlich-augustinischen Erbsündenlehre resultiert. Näheres siehe unter "Gottesferne?" Aber nicht nur das: Wer an diese Angstlehre glaubt, der lässt natürlich sein Kind umso eher taufen, kann es doch demnach jederzeit in die Hölle kommen, sobald es stirbt. Glauben die Eltern selbst nicht daran, so sorgen andere daran Gläubige dafür, daß die Kindertaufe praktiziert wird, bisweilen auch (z.T. heimlich) gegen den Willen der Eltern oder eines Elternteils. Wegen der erheblichen Vorteile für die Kirchen muss man leider davon ausgehen, daß die Lehre von der Nottaufe auch eine Art von "Angstmarketing" ist (vgl. englisch: fear mongering): Aus der Lehre von der Kindertaufe bzw. der erfolgten Taufe folgt mittelbar eine Kirchenmitgliedschaft (eine Art automatischer Prozess bis zum Eintritt der Konfirmation inkl. psychologischer Bindung), woraus letztlich grosse Mitgliederzahl und damit unmittelbar Reichtum und Macht der jeweiligen Kirche resultiert. Begonnen hat damit ebenfalls die römische Kirche, protestantische Tochterkirchen übernahmen das dann. Mit freier Entscheidung im Erwachsenenalter und auch ohne Drohkulisse ist das nur weitaus weniger erfolgreich möglich. Bei der früheren höheren Kindersterblichkeit wirkten diese Behauptungen noch weitaus bedrohlicher.
  •  Dreieinigkeits-, Dreifaltigkeits- oder Trinitätslehre. Siehe dazu einige Beispiele klarer Aussagen in Reihenfolge:

    1.Korinter 11,3, Paulus klärt die Hierarchie: »Ich möchte euch aber zu bedenken geben, daß das Haupt (= Oberhaupt) jedes Mannes Christus ist, das Haupt der Frau aber ist der Mann, und das Haupt Christi ist Gott.«

    In nachfolgender Aussage wird der höchste Rang Gottes (des Vaters) bestätigt:

    Hebräer 6,13-14, über den Vater: "Nachdem Gott nämlich dem Abraham die Verheißung gegeben hatte, schwur er, weil er bei keinem Höheren schwören konnte, bei sich selbst mit den Worten (1.Mose 22,16-17): »Fürwahr, ich will dich reichlich segnen und dich überaus zahlreich machen!«"

    In nachfolgender Aussage bestätigt Jesus seinen Rang unter Gott (dem Vater), womit er gleichzeitig die vorherige Aussage von Paulus ganz oben ebenfalls bestätigt:

    Johannes 14,28, Jesus: »Ihr habt gehört, daß ich euch gesagt habe: ›Ich gehe hin und komme wieder zu euch.‹ Hättet ihr mich lieb, so hättet ihr euch gefreut, daß ich zum Vater gehe, denn der Vater ist größer als ich.«

    In folgender vierter Aussage identifiziert Jesus den Vater als "seinen Vater und Gott" - und stellt fest, daß es sich für seine Nachfolger genauso verhält. Damit werden auch obige Aussagen sämtlich bestätigt:

    Johannes 20,17, Jesus: "Jesus sagte zu ihr: »Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren! Gehe aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: ›Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.‹«"

    In folgender fünfter Aussage identifiziert Jesus nochmals den Vater als "seinen Gott" und zwar in viermaliger Wiederholung und mit der Bekräftigung: "Wer ein Ohr hat, der höre...". Auch jene Skeptiker, die behaupten, Jesus sei im Himmel Gott in der Rangfolge gleich, wird hier darauf hingewiesen: Die vorherige Rangfolge wird beibehalten:

    Offenbarung 3,12-13, Jesus: »Wer da überwindet, den werde ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird seinen Platz dort nie wieder verlieren, und ich werde auf ihn den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel von meinem Gott herabkommt (21,2), und auch meinen neuen Namen. Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.« (so auch ebenfalls: Offenb. 3,2)

    Nachdem die himmlische Rangfolge in fünf Aussagen übereinstimmend geklärt und Gott der Vater als "der Höchste" identifiziert wurde, weist uns in folgender Stelle Jesus Apostel, Johannes, darauf hin, WAS der Glaube der Apostel und jener ist, die er "Gottes Kinder" nennt. Nämlich nicht: "Jesus ist der allmächtige Gott" - sprich: Dem Vater gleich, sondern: Jesus ist "der Gottgesalbte". Denn das ist die deutsche Bedeutung von "Christus":

    1.Johannes 5,1, Johannes: »Jeder, der da glaubt, daß Jesus der Gottgesalbte (= Christus, oder: der Messias) ist, der ist aus Gott erzeugt (oder: geboren), und jeder, der seinen Vater liebt, liebt auch dessen Kinder.«

    Das bedeutet gleichzeitig: Wer das nicht glaubt, der ist auch nicht "aus Gott geboren" -  nämlich im Sinne von "Christ" bzw. "Nachfolger Jesu". Denn: Wer glaubt, Jesus sei der allmächtige Gott (gleiche Rangfolge) der missachtet nicht nur alle diese klaren biblischen Aussagen, sondern kann hier tatsächlich auch Johannes gar nicht zustimmen! Denn: Ein "Gesalbter" wird ja immer von einem Höheren gesalbt. Oder anders gefragt: Warum sollte Jesus sich salben (=ermächtigen) lassen, wenn er dem Vater gleich stände? Alles das verleugnet und verkehrt die Trinitätslehre in ein undurchdringliches Dickicht. Gottes heiliges Wort wird missachtet und entstellt, weshalb es nicht verwundert, daß Jesus im Gebet zum Vater sagt: "Das ist das ewige Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, erkennen." (Joh. 17,3).

    Die Trinitätslehre ist ein Kirchen-Dogma aus dem 4. Jahrhundert, das zwar den Anspruch behauptet, die biblischen Aussagen zusammenzufassen. Es scheitert jedoch klar am eigenen Anspruch: Nämlich den vielen klaren Schriftstellen in Gottes heiligem Wort, die es widerlegen! Das einzige was es je konnte und kann, ist mit interpretationsfähigen Schriftstellen zu argumentieren. Dieses Dogma produziert derart viele Widersprüche zu klaren Schriftstellen, daß man - sofern man dessen Denk-Gleise für sich benutzt - sich letztlich völlig darin verheddert und jegliche Logik und Verstand aufgeben muss, um sich der Aussage: "Gott ist ein Mysterium!" hinzugeben. Zum Thema "Mysterium" hatte ich mich auf der Vorseite zu den "Irrgleisen" bereits geäussert: Es ist so unbiblisch wie dieses Dogma. Bitte lesen. Siehe dazu im Weiteren die Ausführungen unter: "Ist Jesus Gott?"




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Verstehst Du nun, sehr geehrter Leser oder Leserin, weshalb Irrlehren das Gegenteil von Nächstenliebe sind? Sie sind schlimmer wie die Worte zum Blinden vor der Grube: "Gehe ruhig weiter, es ist alles in Ordnung!" Denn die "Grube" die auf ein Leben in bewusster Sünde folgt, ist von anderer Art.

 

 

 

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