www.rechtsstart.eu

Das Weltgericht - wonach der Gesalbte Gottes urteilen wird

Siehe nachfolgende Auszüge der Bibel. Nachstehend finden sich Hintergründe und Zusammenhänge.

 

 

»Und so gewiß es den Menschen bevorsteht (oder: bestimmt ist), einmal zu sterben,
danach aber das Gericht.
«

(Hebräer 9,27)

 

 

»Wenn aber der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen; alle Völker werden alsdann vor ihm versammelt werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet; und er wird die Schafe zu seiner Rechten, die Böcke aber zu seiner Linken stellen.

Dann wird der König zu denen auf seiner rechten Seite sagen:

›Kommt her, ihr von meinem Vater Gesegneten! Empfangt als euer Erbe das Königtum, das für euch seit Grundlegung der Welt bereitgehalten ist. Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gereicht; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt; ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich gekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich habe im Gefängnis gelegen, und ihr seid zu mir gekommen.‹

Dann werden ihm die Gerechten antworten:

›Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist? Oder durstig und haben dir zu trinken gereicht? Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt? Oder ohne Kleidung und haben dich bekleidet? Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?‹

Dann wird der König ihnen antworten:

›Wahrlich ich sage euch: Alles, was ihr einem von diesen meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan.‹

Alsdann wird er auch zu denen auf seiner linken Seite sagen:

›Hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist! Denn ich bin hungrig gewesen, aber ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich bin durstig gewesen, aber ihr habt mir nichts zu trinken gereicht; ich bin ein Fremdling gewesen, aber ihr habt mich nicht beherbergt; ohne Kleidung, aber ihr habt mich nicht bekleidet; krank und im Gefängnis (habe ich gelegen), aber ihr habt mich nicht besucht.‹

Dann werden auch diese antworten:

›Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig, als einen Fremdling oder ohne Kleidung, wann krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht gedient?‹

Dann wird er ihnen zur Antwort geben:

›Wahrlich ich sage euch: Alles, was ihr einem von diesen Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.‹

Und diese werden in die ewige Strafe gehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.«

 (Jesus, Sohn Gottes, Evangelium nach Matthäus, Kapitel 25)

 

 

 

 

»Denn auch der Vater ist es nicht, der jemand richtet;
sondern er hat das Gericht ganz dem Sohn übertragen,

23damit alle den Sohn ebenso ehren, wie sie den Vater ehren.
Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht,
der ihn gesandt hat.

24Wahrlich, wahrlich ich sage euch:

Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat,
der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht,

sondern ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen.

25Wahrlich, wahrlich ich sage euch:
Es kommt die Stunde, ja sie ist jetzt schon da,
wo die Toten die Stimme (= den Ruf) des Sohnes Gottes hören werden,
und die, welche auf sie hören, werden leben.
«

(Jesus, Sohn Gottes, Johannesevangelium, Kapitel 5, Vers 22-25)

 

 

 

"Weiter sah ich einen großen weißen Thron und den, der auf ihm saß; vor dessen Angesicht flohen (oder: schwanden) die Erde und der Himmel, und es fand sich keine Stätte mehr für sie.

12Und ich sah die Toten, die Großen wie die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan; dann wurde noch ein anderes Buch aufgeschlagen, nämlich das Buch des Lebens, und die Toten wurden aufgrund dessen gerichtet, was in den Büchern geschrieben stand, (nämlich) nach ihren Werken.

13Und das Meer gab die Toten zurück, die es barg, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die sich in ihnen befanden, und sie wurden alle nach ihren Werken gerichtet;

14hierauf wurden der Tod und das Totenreich in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite (d.h. endgültige) Tod, nämlich der Feuersee;

15und wenn jemand nicht im Buch des Lebens verzeichnet gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.

211Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren verschwunden, und auch das Meer ist nicht mehr da.

2Und ich sah die heilige Stadt, ein neues Jerusalem, aus dem Himmel herabkommen von Gott her, ausgestattet wie eine für ihren Bräutigam geschmückte Braut.

3Dabei hörte ich eine laute Stimme aus dem Himmel rufen: »Siehe da, die Hütte (oder: das Zelt = die Wohnstatt) Gottes ist bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein; ja, Gott selbst wird unter ihnen sein

4und wird alle Tränen aus ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, und keine Trauer, kein Klaggeschrei und kein Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.«

5Da sagte der auf dem Thron Sitzende: »Siehe, ich mache alles neu!« Dann fuhr er fort: »Schreibe! Denn diese Worte sind zuverlässig und gewiß!«

6Weiter sagte er zu mir: »Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega (1,8), der Anfang und das Ende; ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Lebenswassers umsonst (zu trinken) geben.

7Wer da überwindet, soll dieses erben (= zu eigen erhalten), und ich will sein Gott sein, und er soll mein Sohn sein.

8Dagegen den Feigen und Ungläubigen (oder: Treulosen), den Unreinen und Mördern, den Unzüchtigen und Zauberern (oder: Giftmischern), den Götzendienern und allen Lügnern soll ihr Teil in dem See werden, der mit Feuer und Schwefel brennt: dies ist der zweite Tod.«

 

(Offenbarung des Apostels Johannes 20,11-21,8, 1.Jhdt. nach Christus)

 


 

Hintergründe und Zusammenhänge: Gemäß der heiligen Schrift (Bibel) gibt es einen ersten - und einen sogenannten "zweiten Tod". Dazwischen die Auferstehung aller Toten und Gottes (jüngstes) Gericht. Der "erste Tod" bedeutet einen Aufenthalt der Geister der Menschen  im Totenreich oder Hades (vgl. exakte Übersetzungen; nicht Himmel, wie oft falsch behauptet), in dem es jedoch bereits verschiedene - voneinander getrennte - Abteilungen gibt (vgl. Lukas 16,19-31). Der "zweite Tod", die "ewige Strafe" (s.o., Matthäus 25) betrifft die im Gericht verurteilten, während die anderen ewiges Leben erhalten, Gott sehen werden und mit ihm zusammen leben - wie es von Anfang an von Gott auch beabsichtigt war (s. unter "Gottesferne?").