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9/11 und seine Folgen (im Aufbau)

Hinweis: Für das Verständnis dieser Seite sind teilweise die Informationen der Überseite ("Krieg und Frieden"), oder auch der Seite "Unrechtsstaat" hilfreich.

 

Vorwort: Ich bin mir natürlich dessen bewusst, daß die Ereignisse am 11. September 2001 und deren Hintergründe sehr umstritten sind. Ich sehe es durchaus als schwierig und zudem fragwürdig an, irgendwelche abwegig erscheinende Theorien zu diesen Ereignissen zu verbreiten, denen gewichtige Argumente fehlen bzw. die mit irgendwelchen TEIL-Wahrheiten gespickt sind. Dadurch werden ja leider auch neue Irrtümer verbreitet. Ob bewusst oder unbewusst. Diese Art von Theorien ist es leider auch, die jene Gläubigen der offiziellen Regierungs-Version darin bestärkt, die Zweifler an dieser Version als "Verschwörungstheoretiker" zu betiteln. Was man jedoch deutlich von abwegiger "Theorienstrickerei" unterscheiden sollte, sind Fakten, konstruktive Kritik oder echte Argumente. Der Historiker und Politologe Bernd Greiner sagte in: "Amerikas Kriege - Korea, Vietnam, Irak & Afghanistan", SpiegelTV, 2013, zum Irakkrieg:

"Je mehr Zeit vergeht, desto besser wissen wir darüber bescheid, daß auf Seiten der Bush-Administration der September 2001 nur als willkommener Anlaß instrumentalisiert wurde, um Dinge umzusetzen, um Dinge durchzusetzen, die man lange vorher gewünscht hatte, aber die durchzusetzen der Anlass gefehlt hat. Das heisst nicht, daß man  - wie es einige Verschwörungstheoretiker behaupten - 9/11 provoziert hätte. Das ist Unfug. Aber man hat den Umstand, daß man angegriffen wurde in geradezu schamloser Weise ausgenutzt, um ein aussenpolitisches Programm, das man vorher eigentlich schon konzipiert hatte, umzusetzen."

"Wir wissen von Insidern aus dieser Regierung, wir wissen aus Recherchen von Journalisten hinreichend darüber bescheid, daß die Regierung Bush, sein Vizepräsident und er selbst, die CIA geradezu gezwungen hat, ihre gegenläufigen Expertisen, Expertisen also, die besagten: nein - Saddam Hussein verfügt nicht über Massenvernichtungswaffen, diese Expertisen umzuschreiben. Und zwar so lange umzuschreiben, bis sie in das Public-Relations-Bild passten, das man sich im Weissen Haus zurecht gelegt hatte. Also im Grunde genommen gibt es keinen einzigen Schritt in diesem Krieg, der nicht auf einer Lüge begründet gewesen wäre. Es war von Anfang an eine grosse, auf Lügen gegründete Inszenierung."

Ob es sich, wie Herr Greiner aussagte, bei der Überlegung, daß mehr dahinter stecken könnte, tatsächlich um "Unfug" handelt, soll der nachfolgende Bericht zeigen. Auch Herr Greiner benutzt den Begriff "Verschwörungstheoretiker". Wir sollten die Fragen stellen: Wenn diese Regierung derartige Pläne bereits hatte - wie Herr Greiner aussagt - weshalb sollte man sich - ohne Weiterführendes - um eine Konzeption derselben bemühen? Wenn diese Regierung so durchgehend lügt - weshalb sollte es dann sinnvoll sein, weitere Lügen derselben kategorisch auszuschliessen? Weil es sozialpsychologische "Denkverbote" gibt?

Die Medien des Mainstreams bestehen ja ebenfalls aus Menschen mit bestimmten Glaubensüberzeugungen, und viele Menschen wurden durch die erste Berichterstattung zu 9/11 natürlich entscheidend geprägt. Solche Medienvertreter und daraus hervorgegangene Glaubende haben wiederholt versucht, jene "Zweifler" mit der offiziellen Version zu überzeugen, andererseits aber auch entscheidend daran mitgewirkt, jene mit dem negativ behafteten Begriff "Verschwörungstheoretiker" ins Abseits zu stellen. Gerade diese Art von "Aufklärung", nämlich subtile Denunzierung, ist es aber, die den nachdenkenden Menschen nicht gerade darin bestärkt, deren offizielle Version als glaubhaft anzusehen. Wo keine kritischen Fragen erlaubt sind, wo es Denk- oder Redeverbote gibt, da ist Aufmerksamkeit angebracht. Wikipedia schreibt:

"In den USA selbst glaubte im Jahr 2006 mehr als ein Drittel der Bevölkerung, dass Mitglieder der Regierung „sehr wahrscheinlich“ oder „einigermaßen wahrscheinlich“ an den Terroranschlägen am 11. September beteiligt waren oder davon wussten und nichts zu deren Verhinderung unternahmen, um eine Intervention der USA im Nahen Osten zu ermöglichen.[27]"

Es ist nun mehr als 1 Jahrzehnt seit den Ereignissen vergangen und die Zahl der "Ungläubigen" bzgl. der offiziellen Regierungsversion ist nicht etwa durch solche Sendungen vermindert worden. Im Gegenteil. Das allein ist natürlich kein Beweis für berechtigte Zweifel, aber doch - wie ich meine - ein Anlaß, aufmerksam zu werden und sich die "Beweise" die es wirklich gibt, näher anzusehen. Würde man so tun, als gelte quasi das - bei Politikern sehr beliebte - Prinzip der "Alternativlosigkeit", in dem Fall zur US-Regierungsversion - damit machte man sich in der Tat verdächtig. Nicht etwa verdächtig, ein "Verschwörer" zu sein, sondern verdächtig, ein "eingelullter" Mensch zu sein, dem tatsächlich genau das passiert sein könnte.

Ich selbst bin an 9/11 herangegangen, indem ich die offizielle Version für mich hinterfragt habe. Allein schon deshalb, weil es von offizieller Seite erhebliche Widersprüche gab. Ich erinnere mich noch genau an Aussagen im TV, die sich auch in nachfolgendem Interview mit Nato-Oberstleutnant Jochen Scholz wiederfinden. Aus meiner Sicht ist es so, daß Widersprüche in entscheidenden Aussagen immer verpflichtend sind, diese Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Ansonsten braucht man sich - und da zeigt die Geschichte viele Beispiele - nicht zu wundern, wenn man tatsächlich irgendwelchem Unsinn als Gläubiger zum Opfer fällt. Hinterher sagen dann alle Betroffenen: "Wie konnten wir das eigentlich glauben??"

Mittlerweile befassen sich ganze Gruppierungen von Fachleuten, etwa Architekten und Ingenieure ("Architects and engineers for 9/11 truth") und ebenso Piloten ("Pilots for 9/11 truth") - damit, die offizielle Version auf ihren Wahrheitsgehalt abzuklopfen und die Sache zu untersuchen. Sie fordern eine neue, offizielle Untersuchung. Auch bei jenen - Fachleuten - ist es so, daß es für sie erhebliche, zwingende Gründe gibt, die Regierungs-Behauptungen zu hinterfragen. Damit haben jene Anfänge aus Skeptikern, verwurschtelt mit zweifelhaften Theorien, ein neues, solides und ernstzunehmendes Stadium erreicht. Und in diesem Sinne kann man den Zweiflern des Anfangs dankbar sein, daß sie durch ihre Nachforschungen dafür gesorgt haben, andere zum Nachdenken zu bringen. Selbst dann, wenn bis dato nicht geklärt ist, wie sich der Sachverhalt zugetragen hat - auf diese Weise kann die Menschheit der Wahrheit nur näher kommen. Wo aber Überlegungen zu einer Sache sozialpsychologisch "nicht erlaubt" sind, können sie auch nicht durch Fakten gefüllt und bestätigt, oder auch verworfen werden - man hätte für deren Nachforschungen ja gar keinen Anlass gesehen. Wie angemessen wäre es, wenn Tausende von solchen Fachleuten sich ernsthafte Fragen stellen, sonstige Bürger aber glauben, dazu keinen Anlaß zu haben?

"Menschheit" ist der richtige Begriff, denn dieses Ereignis betrifft inzwischen nahezu alle Menschen, weltweit. Aus den Ereignissen in 9/11 werden Reaktionen und eine regelrechte "Angst-Propaganda" vor Terrorismus abgeleitet, die einerseits rational-zahlenrelativiert als "völlig übertrieben" bezeichnet werden muss, und deren Folgen in Form von Gesetzen und Staatsentwicklungen von Insidern und Whistleblowern wie Dr. Daniel Ellsberg, Edward Snowden und Thomas Drake als überaus besorgniserregend bezeichnet werden. Diese Folge-Entwicklungen erfahren wir aktuell durch die NSA-Affäre - dank Edward Snowden! Es handelt sich also um Entwicklungen, die folglich nicht nur aus offiziellen Gesetzesänderungen und Vorgängen, sondern ebenso aus in-offiziellen, verborgenen Vorgängen (wie jene beim NSA) bestehen. Weitere Beispiele wären dazu die Änderungen des NDAA sowie Black Sites bzw. Geheimgefängnisse und deren Rechtfertigung und Betrieb. Siehe auf der Seite "Unrechtsstaat". Alles unter dem Deckmantel einer angeblichen "Notwendigkeit" oder "Alternativlosigkeit" gegenüber dem "war against terror". Auch das - die Tatsache das Grundgesetze unter solcher fragwürdiger Begründung ausgehebelt werden - sollte uns, so meine ich, doch zumindest veranlassen, sehr kritisch zu sein.

Lange geheimgehaltene Filmaufnahmen der 50er Jahre: US-Soldaten werden wissentlich im Freien Atom-Tests ausgesetzt. "Amerikas Kriege - Korea, Vietnam, Irak & Afghanistan", SpiegelTV, 2013In letzter Zeit ist sogar zunehmend deutlich geworden, daß vergangene Kriege (Vietnam, Irak 1+2; Afghanistan; Drohnenkrieg;...) derart auf Lügen aufbauen und derart viele Tote - auch unter amerikanischen Bürgern - forderten, daß 9/11 in New York als - in dieser Relation - "kleines Ereignis" und "kleiner Verlust" an Menschenleben bezeichnet werden kann. Eben auch an US-Amerikanern! Wenn und WEIL in der Vergangenheit von US-Präsidenten (und vom heutigen ebenso) US-Bürger wissentlich geopfert wurden, um bestimmte Ziele zu erreichen (siehe nebenstehende Dokumentationen), deshalb wird es zunehmend weniger abwegig - nein geradezu unsere Pflicht - die Möglichkeit zu hinterfragen, ob dies auch an 9/11 geschehen sein könnte.

Und nicht nur das: In Amerika gibt es eine bereits von US-Präsident Eisenhower in seiner "Farewell Speech" angesprochene Verquickung aus Industrie, Militär und Gesellschaft, daß Sorglosigkeit geradezu riskant wäre. Der US-amerikanische Versuch, auch in Syrien mit der Begründung von "CIA-Geheimbeweisen" (sprich: "Beweise" die niemand prüfen kann) Krieg zu führen, wurde zum Glück vereitelt. Beim Blick ins Detail wird klar, wie kurz man tatsächlich davorstand, auch dies zu rechtfertigen und dort womöglich europäische Beihilfe zu leisten. Argumente wie Putin sie in nebenstehendem Interview ausführt, blieben der Öffentlichkeit lange vorenthalten. Präsident Putin wurde zum "Diktator", und US-Präsident Obama zum "Weltenretter" und "Gutmenschen" verklärt, Kanzlerin Merkel zum europäischen Vorbild einer Staatführerin.

Zu solchem Schwarz-weiß-Denken gibt es jedoch keinen Anlaß. Es ist vielmehr naive Stigmatisierung, was da betrieben wurde. Wer dazu Recherchen anstellt, der stellt fest: Im grossen medialen Stil. Eine Kanzlerin, die nicht die Souveränität und Stärke besitzt, einem Aufklärer von welterheblichen Straftaten (wie Snowden) gegen Kriminelle (ja, auch Staatskriminalität ist Kriminalität!) zu helfen, die ihm an Leben und Freiheit wollen - die ist nicht nur zu schwach, um dieses Land zu führen, sondern hat auch ihren Eid, die Menschenrechte und ihr Gewissen verraten bzw. verkauft. Sie reiht sich damit ein in das traurige Beispiel der Ex-Justizministerin Beate Merk: Beide sind kluge Menschen, aber beide charakterlich bei weitem zu schwach, als daß ihnen derart wichtige Positionen in diesem Land anvertraut werden könnten. Merk und Merkel spiel(t)en das Trauerspiel der deutschen Nation - sinnbildlich zum Verfall des noch bestehenden Rechts.

In einem Mordfall oder Raubdelikt an einer vermögenden Person sind automatisch diejenigen verdächtig, für die es die Möglichkeit oder erhebliche Motive gab, sich - aus irgendwelchen Gründen - dieses "Vermögens" zu bemächtigen. Motive also, die jeder normale Kriminalkommissar als überaus erheblich bezeichnen würde. So erheblich, daß er seinen Pflichten nicht nachkäme, wenn er ihnen nicht nachgehen würde. Nachfolgend wird sich zeigen: Auch solche möglichen Motive hat es für 9/11 gegeben, denn die "vermögende Person" war der amerikanische Staat:

Diesem "verschwand" eine Summe von 2300 Milliarden Dollar (2.3 trillion dollar) Steuergeld. Nicht irgendwann, sondern im Jahr 2001. Nicht irgendwo, sondern im US-Verteidigungsministerium (Pentagon) unter Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Natürlich hat man diese Summe nicht verheimlichen können, sondern musste sie verkünden. Allerdings wurde das nicht irgendwann verkündet (so daß es enorme und vermutlich erfolgreiche Nachforschungen gegeben hätte!), sondern einen Tag vor 9/11. Das "Verschwinden" dieser Summe wurde also am 10. September 2001 verkündet. Nachlesbar auch in Dokumenten des US-Verteidigungsministeriums. Danach sprach fast niemand mehr davon, es geriet in Vergessenheit. Zufall?

In diesem Sinne möchte ich mit diesem Vorwort  zum Ende kommen und die nachfolgend zusammengetragenen Fakten bzw. Argumente weitgehend für sich selbst sprechen lassen. Teilweise habe ich sie auf Deutsch und Englisch gehalten (teilweise auch noch nicht übersetzt, weil ich nicht dazu kam), weil ich denke, daß jeder weitere Verbreitungsort (auch und gerade ausserhalb der USA) im Sinne der weltweiten Verbreitung nur hilfreich sein kann. US-Geheimdienste (z.B. das FBI im Inland) wurden bereits wiederholt angewiesen, auch gegen Bürger der USA gesetzeswidrig bzw. "legalisiert" - vorzugehen. (Details unter Wikipedia: Lavabit), wenn sie Menschenrechts-Schützern wie Snowden (auch nur indirekt) Unterstützung boten. Kürzlich wurde es von Präsident Obama legalisiert, auch gegen "feindliche" PC- und EDV-Systeme im Ausland "Cyber-Krieg" zu führen (per Schadprogrammen). Es dürfte jedoch klar sein, daß Angst vor solchen Cyber-Angriffen solchen die amerikanische Verfassung verratenden Menschen nur in die Hände spielt. Wie Edward Snowden schon sagte:

Die Obama-Regierung hat keine Angst vor Whistleblowern wie mir, Bradley Manning oder Thomas Drake. Wir sind staatenlos, eingesperrt oder machtlos. Nein, die Obama-Regierung hat Angst vor euch. Sie hat Angst vor einer informierten, wütenden Öffentlichkeit, die die verfassungsgemäße Regierung verlangt, die ihr versprochen wurde..."
                                                                                
                                                                                - Edward Snowden, Erklärung in Moskau

Weil in den Mainstream-Medien gleich dem "Wald vor lauter Bäumen" leider nicht selten sehr wichtige Informationen u.a. in der Masse verschwinden, kann es in diesem Sinne nur hilfreich sein, wenn möglichst viele für diese von Edward Snowden beschriebene "Informierte Öffentlichkeit" sorgen.

Aber das nur am Rande und zu den weltweiten, aus 9/11 resultierenden Entwicklungen. Jeder frei denkende Mensch möge sich die folgenden Argumente ansehen und seine Schlüsse daraus ziehen.

 

1. Widersprüche und Falschbehauptungen in Regierungsangaben und -Handlungen zu und bei den Ereignissen

Siehe dazu das Interview mit dem Luftwaffen-Kenner, Nato-Oberstleutnant a. D. Jochen Scholz:

"Diese Nebelkerzen die hier geworfen worden sind, auch vom Untersuchungsausschuss des amerikanischen Kongresses, daß an dem Tag eben unglaublich viele Übungen in der Luftwaffe stattgefunden hätten, man völlig verwirrt gewesen sei, und gar nicht mehr unterscheiden konnte zwischen Real-Life und Übung, das ist schlicht und einfach für jemanden, der aus der Luftwaffe kommt, nicht nachvollziehbar. Übungsgeschehen sind, was die Flugsicherung angeht, die Luftverteidigung angeht, immer getrennt vom realen Leben.[...]"

Was meint Herr Scholz hier? Im Video-Gesamtinterview (auch dem nachfolgenden Textauszug bereits) wird das klar, aus Gründen der Länge wurde es hier gekürzt. Herr Scholz spricht hier davon, daß Personen, die gerade für die Flugsicherung oder Luftverteidigung und derartige wichtige Aufgaben eingesetzt sind, niemals gleichzeitig an Übungen teilnehmen. Genau das jedoch wurde auch im deutschen TV behauptet. Allerdings freigegeben und instruiert durch die US-Regierung und später zusätzlich durch den eingesetzten Untersuchungsausschuss (s.o.) gedeckt, wohlgemerkt. Mit "Nebelkerzen" meint Herr Scholz hier also konkret Schutzbehauptungen, um die Vorgänge scheinbar zu erklären und kritische Fragensteller oberflächlich zu befriedigen, damit sie gar nicht erst "tiefer" einsteigen. Ein Grund, dem trotzdem zu glauben, wenn der Untersuchungsausschuss das auch behauptet? Mittlerweile gebildete Organisationen wie "Architects & Engineers for 9/11 Truth" (kurz "AE9/11Truth"), deren Vorträge sehr hörens- und wissenswert sind, tragen eine Menge Argumente vor, weshalb dem damals gebildeten Untersuchungsausschuss eben nicht zu trauen ist und ihre Forderung nach einer neuen Untersuchung berechtigt ist. Nun weiter im Interview:

"Das Auslösen des Alarms, die Bewertung, daß da irgendwas nicht stimmt, also nachgucken durch Alarmrotten, erfolgt wie bei einem Feuerwehreinsatz, wie bei einem Notarzteinsatz. Da gibt es also keine Zwischen-Befehlshierarchien. Und genauso läuft das in den Vereinigten Staaten im Prinzip ab [...] und genau dieses ist über zwei Stunden nicht passiert. Es hat nicht ein einziger Abfangjäger den Versuch gemacht, so eine Maschine abzudrängen, oder überhaupt aufzuklären, oder sonst irgendetwas. Und das kann nur dann der Fall sein, wenn irgendjemand in den Automatismus - den ich vorhin geschildert habe - eingegriffen hat.

[...] Wenn sie sich die Verfahren die dort beschrieben werden, sich nochmal vor Augen führen [...] und dann auch wissen - so wie ich das weiß - daß dieses Verfahren, einzugreifen mit Abfangjägern in einer ungeklärten Luftnotlage, daß dieses Verfahren von den USA entwickelt worden ist in den 50er Jahren, als Reaktion auf Pearl Harbor: Man wollte nie wieder überrascht werden, wie damals in Pearl Harbor [...] Die Alarmrotten oder die Alarmrotte [...] darf zu nichts anderem eingesetzt werden als für diese Aufgabe. Und der Witz an der Geschichte ist ja der, daß eben vor dem 11.September 2001 im selben Jahr, es 60 Einsätze dieser Art gegeben hat, die reibungslos verlaufen sind - und danach auch wieder. Wenige Wochen nach dem 11.September waren die ersten Einsätze, wo eine ungeklärte Luftnotlage war, und die Abfangjäger aufgestiegen sind.

Besonders absurd wird die Argumentation, wenn man sich eine Karte anschaut von Washington, der Hauptstadt, und dem Sitz des Pentagon und des weissen Hauses, Kongresses u.s.w.: Das Machtzentrum der Vereinigten Staaten! Zehn Meilen von Washington entfernt befindet sich ein Jagdgeschwader, auf "Andrews Airforce Base", zehn Meilen entfernt, und auch von dort ist kein Abfangjäger aufgestiegen: Als das Pentagon im Visier war!"

(Aus: Interview mit Nato-Oberstleutnant a.D. Jochen Scholz, Teil 1)

"Man hat ja eine heilige Scheu davor, den Amerikanern irgendetwas zu unterstellen, was nicht ganz koscher ist. Das ist eine eigenartige Haltung hier gegenüber dem grössten Verbündeten, daß man sich immer verhält wie die drei Affen. Bei allem was die Amerikaner tun.
Wir erleben das auch bei den grossen Tageszeitungen: Die wissen alles was da so gelaufen ist in den letzten Jahrzehnten. Die wissen, daß die Taliban ein Produkt des pakistanischen Geheimdienstes waren, in Zusammenspiel mit den USA. Das wissen die alle. Und trotzdem sagen sie, wir müssen selbstverständlich weiter in Afghanistan bleiben um die Freiheit Deutschlands am Hindukusch zu verteidigen. Das ist völlig absurd, was dort abläuft. Da ist eine Schere im Kopf offensichtlich, sein Wissen umzusetzen in Kommentare und Berichterstattung. Die wissen alle, daß die Amerikaner den Terrorismus für ihre Zwecke benutzt haben, seit Jahrzehnten benutzt haben."

(Aus: Interview mit Nato-Oberstleutnant a.D. Jochen Scholz, Teil 2)

Siehe auch nachfolgende Teile.

Wusstest Du, daß in den Geheimdienst-Aktionen der USA erheblich mehr Menschen - auch aus den eigenen Reihen und auch bei Einzelaktionen bereits (!) - zu Tode kamen, als an 9/11 in New York? Nein? Dann sehe Dir aufmerksam folgende Dokumentation an: "Die Geschichte der CIA" (ARTE, dreiteilige Doku) . Siehe auch die Serie im Stern: "Die Geschichte der CIA" und: http://www.stern.de/politik/ausland/extra-cia-die-dunkle-macht-amerikas-551508.html. Aus o.g. ARTE-Doku kannst Du erste, wichtige Informationen ziehen. Dann verstehst Du besser, auf welcher Basis Oberstleutnant a.D. Scholz argumentiert und weisst, daß man in den USA seit langem bereit war, Menschen, auch US-Staatsbürger, für eigene Ziele zu Tausenden sterben zu lassen. 

 

  

Government, Military Corruption

Government, Military Corruption
Trillions Missing at Defense Department

The War On Waste
January 29, 2002, CBS News
http://www.cbsnews.com/stories/2002/01/29/eveningnews/main325985.shtml

On Sept. 10 [2001], Secretary of Defense Donald Rumsfeld declared war. Not on foreign terrorists, "the adversary's closer to home. It's the Pentagon bureaucracy." He said money wasted by the military poses a serious threat. Rumsfeld promised change but the next day—Sept. 11—the world changed and in the rush to fund the war on terrorism, the war on waste seems to have been forgotten. Just last week President Bush announced, "my 2003 budget calls for more than $48 billion in new defense spending." More money for the Pentagon ... while its own auditors admit the military cannot account for 25 percent of what it spends. "According to some estimates we cannot track $2.3 trillion in transactions," Rumsfeld admitted. $2.3 trillion—that's $8,000 for every man, woman and child in America. A former Marine turned whistle-blower is risking his job by speaking out ... about the millions he noticed were missing from one defense agency's balance sheets. Jim Minnery, Defense Finance and Accounting Service ... tried to follow the money trail, even crisscrossing the country looking for records. "The director looked at me and said 'Why do you care about this stuff?' It took me aback. My supervisor asking me why I care about doing a good job," said Minnery. He was reassigned and says officials then covered up the problem. The Pentagon's Inspector General "partially substantiated" several of Minnery's allegations.

Note: To see the three-minute CBS video clip of this shocking admission, click here. For another key four-minute clip, click here. To read Rumsfeld's speech admitting $2.3 trillion missing on the U.S. Department of Defense website, click here. Even though this news was originally not reported because of the trauma of 9/11, why wasn't it broadcast loudly once it finally was reported? Why isn't this making media headlines now?


Read more at http://www.liveleak.com/view?i=c44_1365008589&comments=1#JhCOlFcsF8jgZFSH.99

 

2. Korruption bzw. zweifelhafte Vorgänge im US-Verteidigungsministerium / Corruption or rather dubious occurrences in the U.S. Defense Department

 

Donald Rumsfeld: "We cannot track 2.3 trillion dollar" Bericht von CBS News (Englisch), danach weiterführende Links und Kommentar auf deutsch: 

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ByAleen Sirgany CBS January 29, 2002, 11: 18 AM

The War On Waste


On Sept. 10 [2001], Secretary of Defense Donald Rumsfeld declared war. Not on foreign terrorists, "the adversary's closer to home. It's the Pentagon bureaucracy," he said. He said money wasted by the military poses a serious threat. "In fact, it could be said it's a matter of life and death," he said. Rumsfeld promised change but the next day – Sept. 11-- the world changed and in the rush to fund the war on terrorism, the war on waste seems to have been forgotten.

Just last week President Bush announced, "my 2003 budget calls for more than $48 billion in new defense spending." More money for the Pentagon, CBS News Correspondent Vince Gonzales reports, while its own auditors admit the military cannot account for 25 percent of what it spends. "According to some estimates we cannot track $2.3 trillion in transactions," Rumsfeld admitted.

$2.3 trillion — that's $8,000 for every man, woman and child in America. To understand how the Pentagon can lose track of trillions, consider the case of one military accountant who tried to find out what happened to a mere $300 million.

"We know it's gone. But we don't know what they spent it on," said Jim Minnery, Defense Finance and Accounting Service. Minnery, a former Marine turned whistle-blower, is risking his job by speaking out for the first time about the millions he noticed were missing from one defense agency's balance sheets. Minnery tried to follow the money trail, even crisscrossing the country looking for records. "The director looked at me and said 'Why do you care about this stuff?' It took me aback, you know? My supervisor asking me why I care about doing a good job," said Minnery.

He was reassigned and says officials then covered up the problem by just writing it off. "They have to cover it up," he said. "That's where the corruption comes in. They have to cover up the fact that they can't do the job."

The Pentagon's Inspector General "partially substantiated" several of Minnery's allegations but could not prove officials tried "to manipulate the financial statements."

Twenty years ago, Department of Defense Analyst Franklin C. Spinney made headlines exposing what he calls the "accounting games." He's still there, and although he does not speak for the Pentagon, he believes the problem has gotten worse. "Those numbers are pie in the sky. The books are cooked routinely year after year," he said.

Another critic of Pentagon waste, Retired Vice Admiral Jack Shanahan, commanded the Navy's 2nd Fleet the first time Donald Rumsfeld served as Defense Secretary, in 1976. In his opinion, "With good financial oversight we could find $48 billion in loose change in that building, without having to hit the taxpayers."


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Report/ Bericht: Vince Gonzales; Source/ Quelle: http://www.cbsnews.com/news/the-war-on-waste/

 

3-Minuten-Videoclip dazu hier; 4-Minuten-Videoclip hier

Speech of/ Rede von Donald Rumsfeld (U.S. Department of Defense Website/ US-Verteidigungsministerium)

- Aber Achtung! Die Rede (ebenso der CBS-Bericht) hat in der Vergangenheit bereits ihre Position gewechselt und war dann nicht mehr auffindbar. Daher: Nicht nur die Links speichern, sondern die gesamte Rede und den Report abspeichern und dann ggf. Wort-Suche per Suchmaschine.

- But attention! The speech (the CBS-Report also) changed its place in the past and couldn´t found out anymore. Therefore: Don´t save the links only, but save the full speech and the report, and then search by words in any search machine, if necessary.

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Enormes Glück für Donald Rumsfeld, den Ex-Verteidigungsminister? 2300 Milliarden Dollar, einfach "verschwunden" - im Pentagon, dem Sitz des US-Verteidigungsministeriums - einen Tag vor 9/11 im Jahr 2001? Nein, keine Verschwörungstheorie, es gibt diverse Belege, s.o. Also, wenn man so eine Summe vergessen machen wollte, dann müsste man das schon einen Tag vor einem ENORM grossen Ereignis offenbaren... Ach ja, da war doch was... Wie? - ein Flugzeug ist ins Pentagon reingeflogen an 9/11? Ausgerechnet ins Pentagon, den Sitz des Verteidigungsministeriums, wo Verteidigungsminister Rumsfeld die 2300 Milliarden "verbaselt" hat? Das auch noch? Lauter "Zufälle" natürlich! Und überhaupt, die US-Regierung hat doch NIE US-Bürger geopfert...oder doch? Na, ja...Vietnam, Irak 1+2, Afghanistan, Drohnenkrieg,...ein paar Hunderttausend sind´s halt schon...und ERLOGEN waren die Kriegsgründe auch... Wie? Das waren in New York "nur" 3000 Menschen? Hmmm...Ob der nicht ganz so naive "Kommissar" da nicht doch mal der Spur des Geldes folgen sollte...wer weiß... Ach so ja, DUMMERWEISE sind wohl vermutlich die Dokumente und die EDV im Pentagon LEIDER verbrannt...

Aber, Sarkasmus und Ironie beiseite: Ich glaube nicht wirklich, daß es sich um Korruption im üblichen Sinne handeln würde, bzw. daß Donald Rumsfeld sich diese Milliarden in die eigene Tasche gesteckt hätte. Ich denke, daß Donald Rumsfeld (dessen Leben recherchierbar von Lügen durchzogen ist) ein Statist in einem grösseren Projekt gewesen sein könnte. Denn: Was könnte mit dieser Unsumme alles angestellt werden? Welche "Haushalte" geheimer Art lassen sich mit dieser Summe über Jahre und ggf. Jahrzehnte unbemerkt finanzieren? Welche "Operationen" von JSOC und diversen paramilitärischen Kommandos privater Firmen, Warlord´s u.s.w. (s.o.) lassen sich auf diese Weise über Jahre unbemerkt bezahlen und ausbauen, welche Ideen umsetzen? Immerhin wären sie auf legalem Wege über das Parlament nicht realisierbar. Erst recht dann nicht, wenn der Staat pleite ist, das soziale Netz miserabel ist, u.s.w. – was ja in den USA der Fall ist. Darüber, so glaube ich, sollten wir - vor allem Angesichts der Veränderungen nach 9/11 - nachdenken bzw. über diese Möglichkeit sollten wir uns bewusst sein.

Sind solche Gedanken abwegig? Sie erscheinen dann umso weniger abwegig, wenn man in Kenntnis der Informationen ist, wie Geheimdienste arbeiten, bzw. wozu gerade US-Geheimdienste auch charakterlich immer wieder in der Lage waren und sind. Siehe nachfolgend.

 


 

3. Methoden der Geheimdienste

Einige Leser kennen vielleicht das Lied Lyndon Johnson told the nation von Tom Paxton. Dieses Lied von Tom Paxton trug dazu bei, die Lügen über den Vietnamkrieg - samt ihrem "Baron", nämlich US-Präsident Lyndon B. Johnson – damals zum Absturz zu bringen. Es waren da andere, etwa Präsident Eisenhower, der - am Ende seiner Amtszeit - vor dem „militärisch-industriellen Komplex“ warnte. Doch, trotz allem: Dieser machtvolle, verwickelnde „Komplex“ siegte in den USA und den US-Regierungen gelang es, mit Hilfe unter anderem der CIA („Die Geschichte der CIA“, ARTE), ihren kriegerischen, imperialistischen Einfluß überall auszubreiten, wiederholt Staatführer, die Eigeninteressen (z.B. Land, Ölfelder) verstaatlichen bzw. dem Zugriff von Konzernen der USA oder Verbündeter entreissen wollten, zu stürzen bzw. töten zu lassen bzw. mittels der CIA Länder zu destabilisieren und stattdessen Konzerne zu installieren, die diese Ressourcen im US-Interesse ausbeuten. Beispielhaft dafür ist die Operation PBSuccess, wo die CIA Guatemalas Präsidenten Jacobo Árbenz Guzmán durch einen Putsch beseitigte und Diktator Carlos Castillo Armas eingesetzt wurde. Das Ziel war offenbar, die Pläne Guzmán´s, den Kleinbauern das Land zu geben, zugunsten der amerikanischen United Fruit Company zu verhindern. So hat man z.B. auch die Angriffspläne Saddam Hussein´s auf Kuwait gemäß der Doku "Die wahre Geschichte des Golfkrieges" (ARTE) von Audrey Brohy und Gerard Ungerman gekannt, sogar ganz offiziell eine Verteidigung Kuwaits abgelehnt und Saddam Husseins Einmarsch-Überlegungen damit bewusst gefördert - um dann 1991 Anlass zu haben, gegen ihn Krieg zu führen und in den Irak einmarschieren zu können. Wäre es anders, so würde man Saddam Hussein - der die militärische Stärke der Amerikaner natürlich kannte - auch jegliche Intelligenz absprechen. Und - was dabei entscheidend war und ist – es gelang bei den offiziellen Kriegen wiederholt, der amerikanischen und Welt-Öffentlichkeit (zunächst) vorzutäuschen, der Militäreinsatz erfolge zu Recht ("Axis of evil" u.s.w.). Siehe die Abfolge in der rechten Spalte.

Doch heute ist es mit diesem o.g. "militärisch industriellen Komplex" umso schlimmer und trotz der wiederholten Lügen hat die US-Regierung es mittels ihrer "Dienste" u.a. geschafft, die Weltöffentlichkeit wiederholt zu täuschen. Wir standen 2013 erneut kurz vor dem Syrien-Kriegseinsatz auf Basis von nutzlosen journalistischen Berichten (s. Bericht, ARD Monitor Nr. 649: "Giftgas in Syrien? Wie zwei französische Reporter mit dubiosen Berichten Weltpolitik machen") und auf Basis von angeblichen "Geheim-Beweisen" der CIA (s. Bericht, ARD Monitor Nr. 647: "Chemiewaffen in Syrien - Wer profitiert von der PR des Krieges"), von denen auch Präsident Putin hier spricht. Siehe auch sein Brief an die Amerikaner in der New York Times (rechts).

Man glaubt, was man glauben will, und behauptet haufenweise Lügen. Selbst für den US-Einsatz biologischer Kampfstoffe wie Anthrax im Korea-Krieg, in dem auf gegnerischer Seite ca. 3,5 Millionen Menschen getötet wurden - u.a. in zahlreichen Massakern - gibt es gemäß der ARTE-Doku "Deckname Artischocke - Das Gehirnwäsche-Programm der CIA" (Film von Egmont R. Koch und Michael Wech) klare Hinweise. Genauso ist bekannt, daß man noch in den 70ern den Irak mit Chemiewaffen etc. pp. belieferte. Dr. Frank Olson - der den Bio-Waffen-Einsatz in Korea möglicherweise verhindern wollte - wurde vermutlich 1953 von der CIA ermordet, so obige Doku weiterhin. Wenn Olson von der CIA ermordet wurde, dann war er einer von vielen, denn Morde sind bei dieser staatkriminellen Organisation leider nichts besonderes, die Öffentlichkeit wurde hinsichtlich der Geheimdienste u.a. durch Spielfilme wie "James Bond" & Co wirksam positiv verklärt.

Ich hatte bereits teilweise auf der Seite "Unrechtsstaat" hinsichtlich CIA, NSA u.s.w. geschrieben:

Drake redet auch hier und hier im deutschen Interview Klartext darüber, womit wir es zu tun haben, wozu diese Leute fähig sind (...) kaum jemand weiß wohl, daß auch die CIA sich von der Mafia im wesentlichen dadurch unterscheidet, daß sie eine Staatsorganisation, d.h. im Deckmantel des Rechts, ist. Ihre Verwicklung in Menschenversuche während MK-Ultra, die Operation Phoenix, der Contra-Krieg, die Operation Condor bzw. Unterstützung der südamerikanischen Militärdiktaturen der 1970er und 1980er Jahre samt Lieferung der Listen für die dortigen Todesschwadrone; systematische Folter oder auch Drogengeschäfte zur Finanzierung, sind nur einige der vielen Belege dafür, daß es sich bei der CIA um eine staatskriminelle Verbrecherorganisation handelt. In einer Staatsorganisation selbstverständlich auf Befehl von oben! Und nicht nur das: Man sieht sich als souverän und nicht zur Rechenschaft verpflichtet an: Die USA wurden z.B. 1986 vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag für ihre direkte und indirekte militärische Teilnahme am sogenannten Contra-Krieg zur Beendigung der ungesetzlichen Anwendung von Gewalt gegen Nicaragua und Zahlung von Reparationen verurteilt.[1] Sie erkannten das Urteil allerdings nicht an.

Wenn also die US-Regierung(en) solche Operationen anordnen und decken, und andererseits CIA- und NSA-Oberste hin- und her getauscht werden - beispielsweise Michael Hayden: Dieser war Ex-CIA und Ex-NSA-Chef, war stellvertretender DNI, also stellv. Direktor der Intelligence Community, einem Zusammenschluss der 16 US-amerikanischen Nachrichtendienste, und Direktor des CSS - wie naiv wäre es da, zu glauben, beim NSA ginge es im Gegensatz zur CIA "rechtsstaatlich" zu?? Und andererseits: Wenn selbst der einfache Bürger bei etwas Recherche solche Dinge erfahren kann, weshalb sollten BND und Bundesregierung nicht darüber informiert sein, mit welchen "Diensten" sie dort zusammenarbeiten? Die Antwort lautet also nicht nur von Snowden und Drake: Ja, sie wissen es und mischen mit - oder mit Snowdens Worten: "Die stecken unter einer Decke...".

Nachfolgend finden sich Beispiele der gängigen Methoden der Geheim- „Dienste“ und wie mit Täuschung und Lüge systematisch gearbeitet wird. Vor allem in ersterer - bewährter - Systematik "Strategie der Spannung" findet sich das - denkbare - Prinzip aus 9/11 und seinen Folgen exakt wieder:

Wikipedia schreibt: „So wendet etwa die amerikanische Regierung zur Verschleierung von verdeckten Operationen http://de.wikipedia.org/wiki/Verdeckte_Operation ihrer Geheimdienste gegenüber der Öffentlichkeit das Konzept der glaubhaften Abstreitbarkeit (s.o.) an. (engl. plausible deniablity). Das Pentagon hat seit 2003 das Budget für „Einfluss-Operationen“ um 63 Prozent auf 4,7 Milliarden Dollar (2008) erhöht, wobei 27.000 Mitarbeiter allein in diesem Bereich beschäftigt waren.[1]

Siehe im Kontext z.B. unter anderem auch:

Neben solchen aufgedeckten CIA-Operationen muss logischerweise von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden, zumal o.g. Methodik der "glaubhaften Abstreitbarkeit" (s.o.) auch deren Aufdeckung verhindert. Angesichts der Kenntnis dessen scheint es sinnvoll, mit derartigem Vorgehen der Geheimdienste zu kalkulieren, und andererseits naiv, dies nicht zu tun.


Wie er bei diesem Vorwissen folgendes Ereignis aus 2013 bewerten will, möge jeder für sich entscheiden: 

Die investigativen Recherchen und kritischen Veröffentlichungen des „Spiegel“ zur NSA-Affäre erregten bei Obama persönliche Aufmerksamkeit. Kurz danach erfolgte folgende, nicht nur für die Mitarbeiter unfassbaren „Installation“, nämlich der sogenannte "Wechselsturm in Hamburg": Wolfgang Büchner - der damals noch nicht einmal sein Amt als Chefredakteur des Spiegel angetreten hatte - gab bereits den damaligen stellv. BILD-Chef Nikolaus Blome beim Spiegel als "stellvertretenden Chefredakteur" bekannt und verursacht damit interne Revolten. Nachfolgend wurde er "installiert", wenn auch der "stellvertretende Chefredakteur" zunächst nicht durchgesetzt werden konnte und Büchner ihn "nur" zum Mitglied der Chefredaktion (auch bei Spiegel Online) machte. Im Focus heisst es dazu:

"Auch in der Mitarbeiter KG des Magazins sorgt der Personalwechsel an der „Spiegel“-Spitze für erhebliche Unruhe in der Belegschaft. Wolfgang Bücher soll mit der Entscheidung, den bisherigen „Bild“-Vizechefredakteur Nikolaus Blome zu seinem Stellvertreter zu ernennen, die Redakteure und damit die mächtige Mitarbeiter KG gegen sich aufgebracht haben. Darüber berichten der Mediendienst meedia.de und das Portals „turi2.de“ mit Verweis auf die evangelische Nachrichtenagentur epd. Büchner ernannte den „Bild“-Mann Blome nach epd-Recherchen im Alleingang."

Obwohl es sich bei o.g. Verdacht um Spekulation handelt, so würde dies  ebenfalls in eben jene Systematik passen. Es gibt da weitere Berichte der Süddeutschen Zeitung neben folgendem:

http://www.sueddeutsche.de/medien/spiegel-streitet-ueber-nikolaus-blome-wechselsturm-in-hamburg-1.1753597

Der Online-Artikel ist leider unvollständig zum Originalartikel in der SZ. Ich fand ihn leider nicht mehr. In obigem Artikel heisst es u.a.: „Einen Journalisten, der öffentlich die NSA-Affäre heruntergespielt habe, in die Chefredaktion des Spiegel zu berufen, der genau darüber aufklärt, sei "ein Bubenstück", so Franziska Augstein. In der "taz" sagte sie - so berichtet  der "Focus" -, seine Personalie als stellv. Chefredakteur sei "indiskutabel", und zwar genauso "indiskutabel" wie die Personalpolitik von (zu dem Zeitpunkt noch gar nicht) Spiegel-Chef Wolfgang Büchner. Büchner als auch Blome sind dagegen von ihrem Halb-Bruder Jakob Augstein befürwortet. Daß diese im Verbund nachfolgend auch über Einstellungen (und damit Charaktere) der zukünftigen Redakteure und die charakterliche Gesamtentwicklung des Spiegel bestimmen, dürfte klar sein.

 

Man muss zudem weiterhin wissen:

  1. Die „Bild“ ist quasi der „Erzfeind“ des Spiegel, was ich persönlich aufgrund deren gewissenlos-niveauloser „Mainstream“-Berichterstattung sehr gut verstehe. Das dürfte allerdings auch Wolfgang Büchner sicher bekannt gewesen sein. Interessanterweise legt er sich aber mit der fast gesamten Redaktion an. Wer kann so etwas wollen? Kann ein Mann dieses Formats - der zudem gerade erst seinen Posten antritt - derart sozial „unintelligent“ sein – oder gibt es andere „wichtige Gründe“, die noch nicht zur Sprache kamen?
  2. Wolfgang Büchner hatte seinen Posten noch gar nicht richtig angetreten, als er diese "Personalie" bereits verkündete - was Büchner regelrecht wie einen "Statisten" wirken lässt, der nicht mehr Zeit und Arbeit als unbedingt nötig investieren soll. In dieses Schema passen auch die Ahnungslosigkeit suggerierenden Äusserungen Büchners, er wisse nicht, was die Aufregung solle.
  3. In seiner Erklärung in Moskau äusserte Edward Snowden: "Die Obama-Regierung hat keine Angst vor Whistleblowern wie mir, Bradley Manning oder Thomas Drake. Wir sind staatenlos, eingesperrt oder machtlos. Nein, die Obama-Regierung hat Angst vor euch. Sie hat Angst vor einer informierten, wütenden Öffentlichkeit, die die verfassungsgemäße Regierung verlangt, die ihr versprochen wurde..." (Edward Snowden, Erklärung in Moskau)
    Es könnte also Motive geben, genau das zu verhindern. Mit Blome, Bildzeitung & vergleichbarer Regierungsprogagandatreuer Klientel (https://www.youtube.com/watch?v=Fkq_TT_P25c Report Mainz: „Rekord: 1 Million Hartz4-Empfänger in Jobs vermittelt...“) dürfte das am ehesten gelingen.
  4. Journalisten sagten aus, in Großbrittanien gebe es fast nur noch den „Guardian“, der wirklich unabhängige, investigative Berichterstattung liefere. Wenn das so ist, dann ist das hochgradig bedenklich. Auch in Deutschland ist die Tendenz im Zeitungswesen festzustellen, daß die meisten Berichterstatter aus Zeitgründen weitgehend nur noch voneinander abschreiben. So auch in erheblichem Teil von der Bildzeitung, die faktisch ein Boulevard-Blatt ist.
  5. Zu letzterem Punkt passt, daß Wolfgang Büchner ebenfalls ankündigte, starke Einschnitte für die Stammbelegschaft des Spiegel nach Art der Online-Sparte desselben vornehmen zu wollen. Das bedeutet neben Gehaltseinbussen vor allem auch erhebliche Zeit-Einbussen und damit im Resultat stark sinkende Qualität und Recherchemöglichkeiten hinsichtlich investigativer Recherche und potentiell eine Entwicklung hin zu oberflächlicher Berichterstattung und Leitmedien-Abklatsch.

Die Geschehnisse sind sinngemäß eine regelrechte „Unterminierung“ oder man könnte sagen „Zerstörung von Innen“, passend unter anderem zur Subversions-Strategie, bei der Demoralisierung, Destabilisierung und Erzeugung von Krisen angewandt werden. Kann letztlich investigative, aufwändige Recherchearbeit verhindert werden, so wäre die deutsche Medienlandschaft weiter ausgedünnt bzw. dem britischen Vorbild näher und damit die von Edward Snowden oben beschriebene "Gefahr" für die Regierungsvorhaben zunehmend mehr beseitigt. Für freie demokratische Entscheidungen der Bürger wäre eine solche "zahnlose", mehr oder weniger gleichgeschaltete Presselandschaft die ultimative Gefahr.


 

4. Aufdeckung des geheimen Abhör-Programms ECHELON, der sogen. "five eyes" ("fünf Augen": USA, Großbritannien, Australien, Neuseeland und Kanada) 1997 bis 2001

Kurze Vorab- Info: Echelon ist der Name eines weltweiten Spionagenetzes, das von Nachrichtendiensten der o.g. fünf Staaten betrieben wird. Das System dient zum Abhören bzw. zur Überwachung von über Satellit geleiteten privaten und geschäftlichen Telefongesprächen, Faxverbindungen und Internet-Daten. Die Auswertung der gewonnenen Daten wird vollautomatisch durch Rechenzentren vorgenommen. Die Existenz des Systems gilt seit einer Untersuchung des europäischen Parlaments von 2001 als gesichert. Über den genauen Umfang und die Art der Abhörmaßnahmen gibt es wegen der Geheimhaltung seitens der Betreiber keine zuverlässigen Angaben.

Begonnen wurde die Aufdeckung 1997 (1.STOA-Bericht, weitere STOA-Berichte 1999) bis daraufhin ein Untersuchungsausschuss des Europäischen Parlaments eingesetzt wurde, welcher am 11. Juli 2001 seinen Bericht veröffentlichte. Zuvor gab es bereits diverse Medienspekulationen. Zum Zwecke der Originalität zitiere ich da (abgesehen von den Überschriften und Fettdruck) mal aus dem Bericht des Europäischen Parlaments vom 11. Juli 2001, S. 24-25:

Der erste STOA-Bericht aus dem Jahr 1997:

"In einem Bericht, den STOA 1997 für das Europäische Parlament zum Thema "Bewertung von Technologien zur politischen Kontrolle" bei der Omega Foundation in Auftrag gegeben hatte, wurde im Kapitel  "nationale und internationale Netzwerke der Kommunikationsüberwachung" auch ECHELON beschrieben. Der Verfasser der Studie stellte darin die Behauptung auf, dass innerhalb Europas sämtliche Kommunikation via E-Mail, Telefon und Fax von der NSA (dem US-amerikanischen Auslandsnachrichtendienst) routinemässig abgehört wird. Durch diesen Bericht wurde ECHELON als angeblich allumfassendes globales Abhörsystem europaweit bekannt."

STOA-Berichte aus dem Jahr 1999:
 
"Um mehr zu diesem Themenkreis zu erfahren, wurde 1999 von STOA eine fünfteilige Studie in Auftrag gegeben, die sich mit der "Entwicklung der Überwachungstechnologie und den Risiken des Missbrauchs von Wirtschaftsinformationenen" befasst. Band 2/5, von Duncan Campbell verfasst, widmete sich der Untersuchung der derzeit bestehenden nachrichtendienstlichen Kapazitäten und insbesondere der Arbeitsweise von ECHELON.

Besondere Aufregung hat die im Bericht enthaltene Aussage erregt, ECHELON sei von seinem ursprünglichen Zweck der Verteidigung gegenüber dem Osten abgekommen und werde heutzutage für Wirtschaftspionage verwendet. Die These wird im Bericht durch Beispiele für angebliche Wirtschaftsspionage untermauert, insbesondere sollen Airbus
und Thomson CFS dadurch Schaden erlitten haben. Campbell bezieht sich dabei auf Berichte der amerikanischen Presse.

Als Folge der STOA-Studie wurde ECHELON in fast allen Parlamenten der Mitgliedstaaten diskutiert, in Frankreich und in Belgien wurden dazu sogar Berichte verfasst."
 
Folge: Ausschuss des Europäischen Parlaments und dessen Bericht 2001:

"Am 5. Juli 2000 beschloss das Europäische Parlament einen nichtständigen Ausschuss über das ECHELON-System einzusetzen. Der Auslöser dafür war die Debatte um die von STOA in Auftrag gegebene Studie über das so genannte ECHELON-System gewesen, die der Autor Duncan Campbell anlässlich einer Anhörung des Ausschusses für Freiheiten und Rechte der Bürger, Justiz und innere Angelegenheiten zum Thema "Europäische Union und Datenschutz" vorgestellt hatte."

 

Der Bericht der Studie des EP ist sehr umfangreich, s.o., hier ein Zitat:

„Der Echelon-Ausschuss stellt fest, dass es keinen Zweifel mehr an der Existenz eines globalen Kommunikationsabhörsystems geben kann, das von den USA, Großbritannien, Australien, Neuseeland und Kanada betrieben wird.“
Bericht des Echelon-Ausschusses des Europäischen Parlaments, 2001[1]

 

Das bedeutet im Klartext:

Ausgehend von 1997 bis zum 11.Juli 2001, also letztlich über 4 Jahre bis letztlich 2 Monate vor 9/11, wurde nach und nach veröffentlicht, was - wenn es nach den "five eyes" gegangen wäre - eigentlich völlig geheim bleiben sollte. Zudem war abzusehen, daß die ganzen Aufdeckungen auch für die Zukunft vorraussichtlich weiteren Diskussionsbedarf und mediale Nachforschungen errregen würden. Weiterhin wurde daraufhin wegen des Einsatzes zur Wirtschaftsspionage gegen europäische Unternehmen eine bedeutende Anlage der amerikanischen NSA im bayerischen Bad Aibling auf Empfehlung des parlamentarischen Untersuchungsausschusses im Jahr 2004 geschlossen. Man darf annehmen:

Die Diskussionen in den Europäischen Parlamenten werden da wohl nicht die einzigen gewesen sein. Man darf davon ausgehen, daß die ungewollte Aufdeckung, Veröffentlichung, Diskussion, Nachforschungen und Schliessung einer Anlage in den Kreisen der "Five eyes" (auch USA-intern) ein erhebliches Ärgernis bereitete und dort ebenfalls rege diskutiert wurde. Angesichts dessen dürfte man - wie in Geheimdiensten umso mehr so üblich - auch über Strategien nachgedacht haben, diesen aus deren Sicht unhaltbaren Zustand schnellstmöglich zu beenden. 

Da - nach Beschluss über den Ausschuss des EP am 5. Juli 2000 - der Termin zur Veröffentlichung der Ergebnisse vermutlich annähernd abgeschätzt oder auch in Erfahrung gebracht werden konnte, wäre es denkbar, daß ein "enorm grosses Ereignis" in diesem Fall genauso passend kam wie nach den mehr als peinlichen Ausreden Donald Rumsfeld´s im US-Parlament hinsichtlich der verschwundenen 2300 Mrd. Dollar (s.o., September 2001), deren notwendige Offenlegung ebenfalls vorher absehbar gewesen sein dürfte. Schliesslich wird man 2300 Milliarden kaum am Parlament vorbeimogeln können.

Interessanterweise lag nach dem "enorm grossen Ereignis" von 9/11 über all dem ein Schleier der völligen Stille: Weder sprach (oder wagte angesichts des "Traumas" zu sprechen) nach 9/11 irgend jemand öffentlichkeitswirksam über die "2.3 Trillion Dollar" -  noch über die Aufdeckungen von STOA und EP zu Echelon. Im Gegenteil: Man hatte völlige Ruhe und konnte sogar den Ausbau der Überwachung aus Echelon noch erheblich forcieren, auch was die Kapazitäten derselben betrifft. Mit folgender, ständiger Begründung: Terrorgefahr! War das genauso Zufall wie das "Aussenpolitische Programm", Programm zur Kriegsführung u.s.w., die nicht nur lt. dem Politologen und Historiker Bernd Greiner (s.o., Vorwort) ebenfalls längst von der US-Regierung "konzipiert" waren?

 

Fazit: Jeder möge auf Basis solcher Informationen für sich selbst beurteilen, ob er die Ereignisse von und nach 9/11 als

  1. selbst geplanten und durchgeführten "Inside Job" (ob durch eigene oder teilweise dazu verlockte Personen)
  2. als vorher bekannte und folglich bewusst ausgenutzte Geheimdienstinformation über geplante Anschläge, oder als
  3. den Geheimdiensten völlig ahnungslos unterlaufene Ereignisse bewerten möchte, die man "nur" schamlos für Pläne ausgenutzt hat, die vorher schon "zufällig" in der Schublade lagen.

Eines ist völlig sicher: Sie betreffen uns alle.

 

 


 

Note: To see the three-minute CBS video clip of this shocking admission, click here. For another key four-minute clip, click here. To read Rumsfeld's speech admitting $2.3 trillion missing on the U.S. Department of Defense website, click here. Even though this news was originally not reported because of the trauma of 9/11, why wasn't it broadcast loudly once it finally was reported? Why isn't this making media headlines now?
Read more at http://www.liveleak.com/view?i=c44_1365008589&comments=1#JhCOlFcsF8jgZFSH.99

 

 www.rechtsstart.eu

 

 


 

Note: To see the three-minute CBS video clip of this shocking admission, click here. For another key four-minute clip, click here. To read Rumsfeld's speech admitting $2.3 trillion missing on the U.S. Department of Defense website, click here. Even though this news was originally not reported because of the trauma of 9/11, why wasn't it broadcast loudly once it finally was reported? Why isn't this making media headlines now?
Read more at http://www.liveleak.com/view?i=c44_1365008589&comments=1#JhCOlFcsF8jgZFSH.99

 

 www.rechtsstart.eu

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Bei Krieg und Mord stets mit dabei - die CIA. Dokument über die Machenschaften der CIA  in Vietnamkrieg & Co, damals und heute, in:
"Die Geschichte der CIA - Geheime Operationen", Arte


 

Vietnam-Krieg (1964), Kriegsgrund: Erlogen. Pläne waren längst vorhanden. Whistleblower Ellsberg wurde verleumdet als "Der gefährlichste Mann in Amerika":
Ein Film von Judith Ehrlich, Rick Goldsmith

 



Einzeltäter in Abu Ghuraib? Nur eine Lüge für die Öffentlichkeit, denn: Die Abu Ghuraib-Folter hatte CIA-Methodik: "Folterexperten - Die geheimen Methoden der CIA", Ein Film von: Egmont R. Koch

Nächster Kriegs-Versuch in Syrien (2013): USA behaupten "Beweise" zu haben, die sie "geheim halten" müssten. Präsident Putin: "Na - dann sollen sie diese "Beweise" veröffentlichen!..."
Vgl.:
Putins Brief (englisch-deutsch) an die Amerikaner (New York Times, 11.09.2013)

 

 



Lauter Ungereimtheiten: Architekten und Ingenieure fordern neue Untersuchung von 9/11:

 

http://www.ae911truth.org

 

 

Man folge der Spur des Geldes zu den Verbrechern:

 


 


 

Cynthia McKinney nimmt Donald Rumsfeld in die Mangel: Wo sind die 2300 Milliarden Dollar?

 

Vgl. the missing trillions, CBS News, Vince Gonzales

Dokument: http://www.defense.gov/S...

 


"According to some estimates we cannot track 2.3 Trillion Dollars in transactions."

- Donald Rumsfeld, 10.Sept.2001

 


"Nicht einmal den erfahrensten CIA-Beamten, Leuten mit 20, 30 Jahren Erfahrung ist klar, was die CIA alles an Morden und verdeckten Operationen am Stecken hat."

          -Robert Steele, Ex-CIA-Agent in
           "CIA-Geheime Operationen", Arte

 


 



Die Folgen von 9/11: Neue Gesetze und Geheimgesetze unterwandern die Demokratien der Welt:



  

"Wenn ihr den Tod so liebt, dann könnt ihr ihn haben."

       - Otto Schily, Der Spiegel 18/2004

 

 

1. Terrorabwehr als Vorwand für Geheimgesetze, Überwachung und Maßnahmen innerhalb und ausserhalb Amerikas:


 

NDAA 2012 - Ermächtigungsgesetz in den USA . Die US-Verfassung wird ausgehebelt.


Cyber-War - Geheimgesetz unterzeichnet. Obama legalisiert Viren-Angriffe auf Rechner im Ausland. Zeit-Online.


 

"Die Obama-Regierung hat Angst vor euch. Sie hat Angst vor einer informierten, wütenden Öffentlichkeit"
- Edward Snowden, Erklärung in Moskau


EU-Kommission hat "eine ganze Reihe von Geheimgesetzen" erlassen...
Richterin a.D. Prof. Ninon Colneric aus  Hamburg: „Ich hoffe, dass dieser Spuk bald ein Ende hat.“
07.10.2013, 19. Richtertag in Würzburg  

 


ACTA - Das Kriminalisierungs-Hintertür gesetz: Bundesregierung verweigert Informationen zu ACTA: Transparenz gefährde "öffentliche Sicherheit"

Wozu Kriminalisierung? Sie ermöglicht es, unliebsame Personen gezielt "legal" auszuschalten bzw. damit deren öffentliche Kritik auszulöschen oder einzuschränken.


Überwachung

Die Tendenz liegt auf unsichtbarer Überwachung - Kameraüberwachung in London, 2005, Bild: Wikipedia: Überwachungsstaat

"Überwachungskameras in London. Jeder Bürger der Stadt wird täglich von durchschnittlich 300 Kameras gefilmt, geplant ist eine automatische Gesichtserkennung durch in Augenhöhe in den Straßen montierte Kameras. Nach Studien hat die massive Überwachung die Kriminalitätsrate nicht gesenkt.[1] Die Polizei darf von jedem Verhafteten eine DNA-Probe nehmen,[1] 2012 war bereits die DNA von 6,9 Millionen (von 63 Mio.) Briten in der „Nationalen DNA-Datenbank“ erfasst. 2011 kamen rund 400.000 Personen hinzu.[2] Die praktizierte langfristige Speicherung[3] von DNA-Profilen von Menschen, die nicht verurteilt wurden, verstößt laut einem Urteil des EuGH gegen die Europäische Menschenrechtskonvention.[4] Die Regierung hat die Polizei daraufhin offiziell angewiesen, dies zu ignorieren und entsprechend begründete Löschanträge von Bürgern abzulehnen.[5][6]"
- Wikipedia: Überwachungsstaat.

Derartige, Gerichte ignorierende Verhaltensweisen und Tendenzen gibt es auch hierzulande.


Siehe: Überwachung in der BRD


"Wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen größer."

- Wolfgang Schäuble, Zeit-Forum, 28.August 2011


Gesichtserkennung: Offiziell bereits angewandt 2011 auf dem "Rheinkulturfestival" oder in der Stadt Rotterdam.

Weitergedacht: Wie bringt man die Menschen dazu, sich derart überwachen zu lassen? Ganz einfach: Es muss zunächst Spass machen und gewollt sein (Facebook& Co), dann etabliert es sich mehr oder weniger von selbst, wird angenommen, allgemein akzeptiert, ist für viele nicht mehr wegzudenken und kann irgendwann (z.B. mit Vorwänden wie Terror- oder Revoltenabwehr oder Gewalt von Gruppen) nach und nach allgemein eingeführt werden.

  • "Das Ende der Anonymität? Gesichtsscanner sind bald überall." SWR2, 30.5.2012, Audio, Text.

 

INDECT (englisch Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment) ist ein EU-Forschungsprojekt im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms im Bereich der „intelligenten Sicherheitssysteme“.[1] Es startete 2009 und soll fünf Jahre laufen. Hauptziel des Forschungsprojekts ist es, eine zentrale Schnittstelle zur Verknüpfung von Überwachungs- daten zu entwickeln, in der Daten aus vielen unterschiedlichen Quellen miteinander verknüpft werden und eine automatisierte Untersuchung per Computerprogrammen auf mögliche „Gefahren“ und „abnormes Verhalten“ zu ermöglichen. (aus Wikipedia)


"Ich bin überzeugt, dass alle irgendwie verfügbaren Informationen viel stärker zentralisiert ausgewertet und international, insbesondere im Rahmen der Europäischen Union, ausgetauscht werden müssen."
        
  - Otto Schily, Der Spiegel 18/2004



"Die stecken unter einer Decke mit den Deutschen."
- Edward Snowden im Interview

General Michael Hayden: "...Es gibt eine breite Zusammenarbeit zwischen befreundeten Nachrichtendiensten, ja. (...) ZDF: Gab es dazu schriftliche Vereinbarungen? Hayden: "...es brauchte keine schriftlichen Vereinbarungen nach 9/11. Es gab das gemeinsame politische Ziel und wir Profis kannten einander und wollten vorankommen. ZDF: Wie denken Sie über die Überraschung, die deutsche Politiker angesichts der Enthüllungen durch Edward Snowden zeigen? Hayden: Ich bin da mal sehr respektlos, okay? Das ist wie in dieser Filmszene aus "Casablanca", in der Polizeichef Renault informiert wird, dass in Rick's Café Glücksspiel stattfindet."

- Ex-NSA und CIA-Chef Michael Hayden                                   im ZDF-  Interview


 

 "Ich weiß persönlich von geheimen Absprachen zwischen der NSA und dem BND. Die haben zusammengearbeitet und sich Zugang zu ihren Systemen ermöglicht..."
                                  - Thomas Drake


 „Snowdens Whistleblowing gibt uns die Chance, etwas zurückzudrängen, das gleichbedeutend mit einem ‚Putsch der Regierung‘ gegen die US-Verfassung ist.

           – Daniel Ellsberg im Guardian

 

 

 

2. Terrorabwehr als Vorwand für die massive Kriminalisierung derer, die die heimliche Überwachung und andere Staatkriminalität veröffentlichen:


Vgl. dazu auch ACTA oben. 


"Obwohl ich wegen nichts verurteilt bin, hat sie einseitig meinen Pass für ungültig erklärt und mich so zu einem Staatenlosen gemacht. Ohne jegliche richterliche Anordnung versucht die Regierung, mich daran zu hindern, ein Grundrecht auszuüben. Ein Recht, das jedem zusteht. Das Recht, um Asyl zu bitten (...) Die Obama-Regierung hat keine Angst vor Whistleblowern wie mir, Bradley Manning oder Thomas Drake. Wir sind staatenlos, eingesperrt oder machtlos. Nein, die Obama-Regierung hat Angst vor euch. Sie hat Angst vor einer informierten, wütenden Öffentlichkeit, die die verfassungs gemäße Regierung verlangt, die ihr versprochen wurde..."
                                   - Edward Snowden,
                                  Erklärung in Moskau

 


 

Dr. Daniel Ellsberg, Vietnam-Kriegs-Whistleblower, ehemals als "gefährlichster Mann Amerikas" denunziert, spricht über Bradley Manning (Video)

 
 
 
 
 
3. Terrorabwehr als Vorwand zur gezielten Tötung von Whistleblowern

"Sein Leben ist in Gefahr. Es gibt Elemente in der Regierung, die ihn (Anm.: Snowden) unter allen Umständen ausschalten wollen. Die können das. Das ist die dunkelste der dunklen Seiten der Macht (...) Ich hätte nie gedacht, dass ich zu einem Kriminellen würde, nur weil ich die Wahrheit gesagt habe, die meine Regierung nicht hören will. Freiheit gibt es nicht umsonst. Wenn Bürger jetzt nicht ihre Rechte verteidigen, wird alles noch schlimmer. (...) Im Land der Schatten ist die Wahrheit eine Lüge"

             - Thomas Drake im ARD-Interview.


"Ich hoffe, er (Snowden) findet einen  Zufluchtsort, an dem er vor der Entführung oder Ermordung durch US-Spezialeinsatzkräfte so sicher wie nur möglich ist"
            - Daniel Ellsberg in der Washington
                         Post/ Süddeutsche Zeitung


Bei einer Podiumsdiskussion über Cyber-Sicherheit der Washington Post am 03. Oktober sagte Ex-NSA-Chef Michael Hayden, dass Snowden in Europa für einen Menschenrechtspreis nominiert sei. Er spielte damit auf den Sacharow-Preis des Europäischen Parlamants an. "Ich muss zugeben", kommentierte er, "dass ich in meinen schwächeren Augenblicken darüber nachgedacht habe, Herrn Snowden für eine andere Liste zu nominieren".

Die Zuhörer lachten und der republikanische Kongressabgeordnete Mike Rogers aus Michigan erwiderte: "Dabei kann ich Ihnen helfen." Nur Minuten später rechtfertigte Hayden die Praxis der US-Regierung, Verdächtige ohne Gerichtsverfahren und Urteil zu töten: "Ja, wir nutzen gezielte Tötungen und ich hoffe, dass die Fähigkeiten der NSA dabei in vollem Umfang genutzt werden"
                - Süddeutsche Zeitung, 04.10.13


Siehe Todesliste (Disposition Matrix) sowie Gezielte Tötung (Targeted Killing) US-Vize-Präsident Joe Biden, Sarah Palin, Mike Huckabee, Gordon Liddy und diverse weitere Personen hatten dies direkt oder indirekt für Julian Assange gefordert.

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